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Midterms in den USA: Donald Trump deutlich auf Siegeskurs

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Von: Daniel Dillmann

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Die Midterms in den USA könnten für Donald Trump zur großen Comeback-Show werden.

Washington, D. C. - Noch zehn Tage bis zu den Midterms in den USA. Das ganze Land fiebert bereits den Zwischenwahlen entgegen. Demokraten und Republikaner liegen eng beieinander. In vielen Teilen der USA dürfte das Rennen um Sitze im Senat und im Repräsentantenhaus sehr eng werden.

Mittendrin im Wahlkampf zu den Midterms steckt auch Donald Trump. Der ehemalige Präsident der USA hat laut einer Analyse des Nachrichtenportals Newsweek 22 Kandidatinnen und Kandidaten der Republikaner unterstützt. Wie diese abschneiden, dürfte auch als Indiz gewertet werden, welchen Einfluss Trump im politischen Zirkus der USA noch hat und wie er diesen bei der Wählerschaft geltend machen kann. Glaubt man den Umfragen zu den Zwischenwahlen, dann sieht es kurz vor dem Wahltermin sehr gut aus für Trump und sein Team.

Donald Trump, hier beim Golfen in Florida, hat bei den Midterms in den USA einen deutlichen Sieg im Blick.
Donald Trump, hier beim Golfen in Florida, hat bei den Midterms in den USA einen deutlichen Sieg im Blick. © IMAGO/Al Diaz

Midterms in den USA: Trumps Kandidatinnen, die hinten liegen

Gerade mal zwei seiner 22 Protegés liegen in den Umfragen zu den Midterms derzeit hinten: Kelly Tshibaka, die in Alaska antritt, und Leora Levy, die ihr Glück in Connecticut versucht. Von den verbliebenen 20 befinden sich gerade einmal sechs in hart umkämpften Rennen. Diese sind:

Midterms in den USA: Sechs hart umkämpfte Rennen

Alle diese von Trump unterstützten Kandidaten befinden sich in den aktuellen Umfragen wenige Tage vor dem Wahltermin der Midterms fast gleichauf mit ihren jeweiligen Gegnern der demokratischen Partei.

Das wiederum bedeutet aber auch, dass mehr als 60 Prozent der von Donald Trump unterstützten Kandidatinnen und Kandidaten derzeit auf einen klaren Sieg im Rennen um die Senatssitze zusteuern. Zu diesen gehören folgende Senatoren, die zur Wiederwahl in ihren Bundesstaaten antreten.

Midterms in den USA: Trumps Kandidaten, die deutlich vorne liegen

Midterms in den USA: Donald Trump prahlt mit seinem Einfluss

Donald Trump selbst steht bei den Midterms in den USA nicht auf dem Wahlzettel, hat aber angekündigt, bis zum letzten Wahlkampf für seine Kandidaten zu machen. In der Vergangenheit hatte der Ex-Präsident immer wieder damit geprahlt, dass seine Unterstützung für Republikaner der Weg zum Sieg sei.

Sollten die Kandidaten von Donald Trump bei den Zwischenwahlen in den USA mehrheitlich einen Sieg einfahren, wird Trump sich diese Siege mit großer Sicherheit auf die eigene Fahne schreiben. Sein Einfluss auf die Republikanische Partei dürfte sich nach den Midterms also noch erhöhen. Ob er sogar dafür reicht, dass die Partei ihn 2024 erneut zum Präsidentschaftskandidaten kürt, das bleibt abzuwarten. Trump selbst hatte angekündigt, sich nach den Midterms erneut und konkreter zu seinen politischen Karriereplänen zu äußern. (Daniel Dillmann)

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