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Aktuelle Prognosen zur Europawahl: Wahllokale geschlossen – Erste Hochrechungen da

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Vom 6. bis 9. Juni sind in der gesamten EU alle Wahlberechtigten dazu aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Alle aktuellen Prognosen zur Europawahl.

Das Wichtigste in
dieser Nachricht

  1. Wahllokale in Europa geöffnet Europawahl heute gestartet – Umfragen zeigen Trend.
  2. Testen Sie ihr Wissen zur Europawahl – Welche dieser EU-Mythen sind wirklich wahr?

Update vom 10. Juni, 5.15 Uhr: Die Union hat die Europawahl in Deutschland mit großem Abstand gewonnen. Zweitstärkste Kraft wurde die AfD. Wie die Bundeswahlleiterin nach Auszählung aller 400 Kreise auf ihrer Homepage mitteilte, legten CDU und CSU zusammen auf 30,0 Prozent zu. Die AfD verbesserte sich auf 15,9 Prozent. Von den Ampel-Parteien fiel die SPD auf 13,9 Prozent und damit ihr schlechtestes Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl zurück, die Grünen stürzten noch stärker ab auf 11,9 Prozent, die FDP erlitt mit 5,2 Prozent leichte Einbußen. Das neu gegründete linke Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kam auf 6,2 Prozent.

Update vom 9. Juni, 23.20 Uhr: In Italien hat die rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mit ihrer Partei Fratelli d‘Italia (Brüder Italiens) die Europawahl gewonnen. Die größte Regierungspartei kommt nach einer Prognose des Fernsehsenders Rai am Sonntag auf 26 bis 30 Prozent und liegt klar vor allen anderen politischen Kräften.

In Frankreich läuft es besonders heikel ab. Nach dem deutlichen Sieg der französischen Rechtspopulisten bei der Europawahl hat Präsident Emmanuel Macron die Nationalversammlung aufgelöst und vorgezogene Neuwahlen angekündigt. Die Parlamentswahl soll bereits am 30. Juni und die zweite Runde dann am 7. Juli stattfinden, wie Macron am Sonntagabend sagte. Macrons liberale Liste Renaissance stürzte bei der Europawahl auf knapp unter 15 Prozent ab, die Rechtspopulisten von Marine Le Pen hingegen erreichten rund 31,5 Prozent.

Prognosen zur Europawahl: Deutlicher Sieg für EVP

Update vom 9. Juni, 21.05 Uhr: Das Mitte-Rechts-Bündnis EVP mit der deutschen Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen hat nach einer ersten offiziellen Prognose des Europäischen Parlaments die Europawahl deutlich gewonnen. Rechtsaußen-Parteien wie die AfD erzielten im Vergleich zur letzten Wahl vor fünf Jahren deutliche Gewinne. Insgesamt bleibt das klar pro-europäische Lager aber weiter das mit Abstand größte. Selbst wenn sich alle rechten Parteien zusammenschließen würden, kämen sie voraussichtlich auf weniger als 200 Sitze und wären damit von einer Mehrheit weit entfernt. Diese liegt bei 361 Sitzen.

Die EVP mit den deutschen Parteien CDU und CSU wird nach der Prognose 181 und damit ein Viertel der 720 Sitze im Europäischen Parlament besetzen können. Zweitstärkstes Lager bleiben die Sozialdemokraten, die wie die EVP konstant bleiben und den Daten zufolge auf 135 Sitze kommen. Danach folgen die Liberalen, die auf 82 Sitze abrutschen, sowie die zwei bisherigen rechtspopulistischen Parteienbündnisse EKR und ID, die hinzugewinnen und auf 71 beziehungsweise 62 Sitze kommen.

Ein großer Verlierer der ersten Europawahl nach der verheerenden Corona-Pandemie und dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind laut der Prognose die Grünen. Sie kommen demnach nur noch auf 53 Sitze.

Update vom 9. Juni, 20.45 Uhr: Das Mitte-Rechts-Bündnis EVP mit der deutschen Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen hat nach einer ersten offiziellen Prognose des Europäischen Parlaments die Europawahl deutlich gewonnen. Die CDU-Politikerin kann demnach trotz starker Zugewinne von Rechtsaußen-Parteien auf eine zweite Amtszeit als Präsidentin der EU-Kommission hoffen.

Prognosen zur Europawahl: Le Pen gewinnt in Frankreich laut Hochrechnung

Update vom 20.30 Uhr: Die Rechtspopulisten in Frankreich sind den Hochrechnungen zufolge als klare Sieger aus der Europawahl hervorgegangen. Der RN (Rassemblement National) mit dem Spitzenkandidaten Jordan Bardella erzielte nach den am Sonntagabend veröffentlichten Zahlen zwischen 31,5 und 32,4 Prozent der Stimmen und fügte Präsident Emmanuel Macron damit eine herbe Niederlage zu. Macrons Liste Renaissance kam demnach auf 15,2 Prozent der Stimmen, dicht gefolgt von den Sozialisten mit 14 Prozent.

Bardella forderte nach der Bekanntgabe der Ergebnisse wie zuvor angekündigt Neuwahlen. Das Ergebnis sei eine „vernichtende Niederlage“ für Macron, betonte er. Der sozialistische Spitzenkandidat Raphael Glucksmann zeigte sich „stolz“ auf das Ergebnis seiner Liste, aber mit Blick auf das Abschneiden des RN „nicht in Feierstimmung“. Seine Liste könnte die des Regierungslagers noch einholen, wenn die Hochrechnungen präziser werden.

Die Wahlbeteiligung lag bei 52,5, Prozent, leicht höher als 2019. Die rechtsextreme Liste von Marion Maréchal und die Grünen lagen beide um die fünf Prozent. Es war damit unsicher, ob sie im Europarlament vertreten sein würden.

Prognosen zur Europawahl: AfD legt weiter zu – SPD und Grüne enttäuscht

Update vom 9. Juni, 19.05 Uhr: Die 19-Uhr-Prognosen von ARD und ZDF zur Europawahl in Deutschland liegen nun vor. AfD-Co-Chef Tino Chrupalla hat die Prognosen für seine Partei bei der Europawahl als „super Ergebnis“ bewertet. Die gut 16 Prozent in den ersten Prognosen von ARD und ZDF seien ein „guter Start ins Wahljahr“, sagte Chrupalla am Sonntagabend im ZDF. Seine Partei habe „fast 50 Prozent neue Wähler hinzugewonnen“, betonte Chrupalla angesichts des Rekordergebnisses seiner Partei bei einer Europawahl.

SPD und Grüne zeigten sich hingegen enttäuscht über die Prognosen. „Wenn man auf unser Ergebnis schaut, dann muss man ganz klar sagen, damit kann man nicht zufrieden sein“, sagte Grünen-Chefin Ricarda Lang am Sonntag in der ARD. „Das ist nicht der Anspruch, mit dem wir in diese Wahl gegangen sind.“ SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert wertet den Ausgang der Europawahl als „ein ganz bitteres Wahlergebnis“ für seine Partei. „Für uns ist das heute eine harte Niederlage“, sagte er.

CDU/CSUSPDGrüneLinkeAfDFDPBSWVoltAndere
Forschungsgruppe Wahlen30 %13,9 %12,2 %2,8 %16,4 %4,8 %6,1 %3 %10,8 %
Infratest Dimap29,6 %14,1%12,1 %2,8 %16,3 %4,9 %5,7%2,7 %11,8 %

Erste Prognosen zur Europawahl in Deutschland: Union gewinnt – AfD zweitstärkste Kraft

Update vom 9. Juni, 18.03 Uhr: Die ersten Prognosen zu den Ergebnissen der Europawahl in Deutschland sind wie folgt. CDU und CSU haben die Europawahl in Deutschland demnach mit großem Abstand gewonnen. Nach den 18-Uhr-Prognosen von ARD und ZDF wurde die AfD zweitstärkste Kraft. 

CDU/CSUSPDGrüneLinkeAfDFDPBSWVoltAndere
Forschungsgruppe Wahlen30 %14 %12,5 %3 %16 %5 %6 %3 %10,5 %
Infratest Dimap29,5 %14%12 %2,8 %16,5 %5 %5,5%2,8 %11,9 %

Update vom 9. Juni, 18 Uhr: Bei der Europawahl haben die Wahllokale in Deutschland nun geschlossen. Jetzt wird auf die Ergebnisse gewartet, die erst gegen 23 Uhr kommen sollen. Schon ab 18.15 Uhr werden aber die ersten nationalen Prognosen der EU erwartet.

Update vom 9. Juni, 17.05 Uhr: Die rechtspopulistische FPÖ ist bei der Europawahl in Österreich Nachwahlbefragungen zufolge erstmals stärkste Kraft geworden. Die FPÖ kam demnach am Sonntag auf 27 Prozent. Die regierende konservative Österreichische Volkspartei (ÖVP) liegt demnach bei 23,5 Prozent und die sozialdemokratische SPÖ bei 23 Prozent.

Prognosen zur Europawahl um 20.15 Uhr: Erste nationale Schätzungen schon um 18.15 Uhr

Update vom 9. Juni, 15.25 Uhr: Bei der Europawahl zeichnet sich nach offiziellen Angaben in den beiden größten bayerischen Städten eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. In München und Nürnberg gingen bis zum Sonntagnachmittag mehr Menschen in die Wahllokale als 2019, wie die örtlichen Wahlämter mitteilten. 

In der bayerischen Landeshauptstadt München gaben bis zum frühen Nachmittag (Stand: 14.30 Uhr) 56,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie das Kreisverwaltungsreferat online bekannt gab. 2019 waren es zur gleichen Zeit 51,7 Prozent. In beiden Vergleichszahlen sind die ausgegebenen Briefwahlunterlagen enthalten. In Nürnberg meldete das Wahlamt eine Wahlbeteiligung von 38,4 Prozent (Stand: 14.00 Uhr) nach 34,8 Prozent vor fünf Jahren zur gleichen Zeit. Die Briefwähler seien eingerechnet.

Das Wahlamt in Regensburg erfasste bis 14.00 Uhr eine Wahlbeteiligung von 54,6 Prozent inklusive Briefwählern. 2019 seien es mit 47,05 Prozent um diese Uhrzeit deutlich weniger gewesen. In Augsburg waren es unwesentlich weniger als bei der vorangegangenen Europawahl: Hier sank die Beteiligung – ohne Briefwahl – im Vergleich zum Jahr 2019 leicht von 27,9 auf 27 Prozent.

Umfragen im Vorfeld der Wahl deuten auf einen Rechtsruck in den meisten europäischen Ländern, einschließlich Deutschland. Die ersten Prognosen zur neuen Sitzverteilung im Parlament will die EU kurz nach 20 Uhr veröffentlichen. Laut der offiziellen Webseite des Europaparlaments soll es „eine erste Reihe verfügbarer nationaler Schätzungen“ – einschließlich aus Deutschland – schon um 18.15 Uhr geben.

Europawahl findet aktuell statt

In den kommenden Tagen wählen die Europäer bei der Europawahl live die Politik der kommenden fünf Jahre. Alle News zu Hochrechnungen und Prognosen der Europawahl 2024 finden Sie hier. Erste Ergebnisse der Europawahl werden ab 18.15 Uhr am Sonntag erwartet. In Deutschland wird insbesondere das Abschneiden der AfD bei der Europawahl beobachtet.

Erste Prognosen zur Europawahl kurz nach 20 Uhr erwartet: Rechtsruck scheint wahrscheinlich

Update vom 9. Juni, 10.55 Uhr: Ab 20.15 Uhr soll es von der EU erste Prognosen zur Europawahl auf Basis von Nachwahlbefragungen und Ergebnissen zur Europawahl geben. Umfragen deuteten zuletzt vor der EU-Wahl 2024 auf einen Rechtsruck im Europäischen Parlament hin. Allerdings dürfte letzten Erhebungen zufolge die konservative Europäische Volkspartei (EVP), zu der auch CDU und CSU gehören, weiter die meisten Abgeordneten stellen.

Laut einer Politico-Umfrage könnte sie 173 Sitze erringen, die Sozialdemokraten (S&D) könnten 143 Abgeordnete stellen und die Liberalen 75. Die Rechtsaußen-Fraktion Europäische Konservative und Reformer (EKR) mit der Partei von Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni käme der Umfrage zufolge auf 76 Sitze, die kleinere Identität und Demokratie (ID) um Frankreichs Rechtspopulistin Marine Le Pen auf 67 Abgeordnete.

Heute gibt es Prognosen zur Europawahl: Umfragen sehen rechte Parteien auf dem Vormarsch

Update vom 9. Juni, 9.05 Uhr: Die Europawahl in Deutschland findet heute statt. Darüber hinaus wird noch in 20 weiteren EU-Staaten gewählt. EU-weit sind rund 360 Millionen Menschen wahlberechtigt. Aktuellen Umfragen zur Europawahl zufolge dürften in etlichen der 27 EU-Staaten rechte Parteien stark abschneiden, unter anderem in Österreich, Frankreich und Italien. In Deutschland können CDU und CSU laut Umfragen zu EU-Wahl 2024 damit rechnen, die Europawahl mit großem Vorsprung zu gewinnen. Dahinter liegen SPD, Grüne und AfD in etwa gleichauf. 

Insgesamt geht es bei der Europawahl um Sitze für 720 Abgeordnete – 96 von ihnen werden aus Deutschland kommen. Abgesehen von der Parlamentswahl in Indien ist die EU-Wahl 2024 die größte demokratische Abstimmung weltweit – und die einzige Direktwahl über Staatsgrenzen hinweg.

Wahllokale in Europa geöffnet

Update vom 9. Juni, 8.00 Uhr: Die Wahllokale sind geöffnet. Etwa 65 Millionen Bürger in Deutschland sind zur Stimmenabgabe bei der Europawahl aufgerufen. Bis 18 Uhr haben sie noch Zeit. Die erste Prognose zur EU-Wahl 2024 wird am Sonntagabend zwischen 20:15 Uhr und 20:30 Uhr erwartet. Erste vorläufige Ergebnisse aus EU-Staaten werden nach 23:00 Uhr bekannt gegeben.

Umfragen und Prognosen zur Europawahl: EU-Wahl 2024 in Deutschland gestartet

Erstmeldung vom 13. Februar, 17.50 Uhr: Berlin/Brüssel – Am 9. Juni findet in Deutschland die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Sie ist Teil der EU-weiten Europawahl 2024. Das Europäische Parlament besteht aus 720 Sitzen, von denen Deutschland 96 innehat. Eine gesetzliche Sperrklausel gibt es nicht. Das bedeutet, dass nur eine rechnerische Prozenthürde besteht, die bei etwa 0,5 Prozentpunkten liegt. Bei der Europawahl 2019 hatten sieben Parteien mit deutlich unter fünf Prozent Stimmanteil Sitze errungen.

CDU/CSU-Vorsitzender Friedrich Merz (l.), EU- Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europaparlament Manfred Weber und Markus Söder, CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident von Bayern
Die Garde der Union: CDU/CSU-Vorsitzender Friedrich Merz (l.), EU- Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europaparlament Manfred Weber und Markus Söder, CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident von Bayern. (Archivfoto) © Michael Kappeler/dpa

Aktuelle Umfragen zur Europawahl 2024 in Deutschland: Wahltrend

Bei den aktuellen Umfragen zur Europawahl im Juni kündigt sich für das Wahlergebnis in Deutschland ein fortschreitender Trend in Richtung Union an. CDU und CSU liegen demnach komfortabel vorne. Die Parteien der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP erhalten deutlich weniger Stimmen. Die AfD kämpft nach den Umfragen um Platz zwei, verliert aber an Stimmen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht kommt laut Prognose bisher nur auf einstellige Werte. Hier der aktuelle Wahltrend zur Europawahl in Deutschland. Hier sind verschiedene Umfragen im gewichteten Durchschnitt zusammengefasst.

ParteiErgebnis in Prozent
CDU/CSU29,8
AfD15,1
SPD14,4
Grüne14,2
BSW6,4
FDP3,9
Linke3,1
FW2,8
Sonstige10,3

(Quelle: Politpro)

Wie sieht es bei den einzelnen Umfragen aus? Unterschiede sind hier im Grunde nur bei den Platzierungen hinter der Union zu finden. Die aktuellste Umfrage wurde am 7. Juni veröffentlicht.

Umfrage Ipsos zur Europawahl 2024 vom 7. Juni: Werte in Deutschland

Laut einer aktuellen Umfrage von Ipsos kann die Union bei der Europawahl mit einem klaren Sieg rechnen. 30 Prozent der Wahlberechtigten würden am ehesten für CDU und CSU stimmen. Ein enges Rennen zeichnet sich dagegen im Kampf um Platz zwei ab: Gründe und SPD liegen demnach gleichauf, knapp dahinter folgt die AfD. Das Bündnis Sahra Wagenknecht erreicht aus dem Stand sieben Prozent der Stimmen. Besonders die Grünen von Robert Habeck müssen laut der letzten Umfrage zur Europawahl 2024 wohl mit massiven Verlusten im Vergleich zur vorherigen EU-Wahl rechnen.

ParteiErgebnis in Prozent
CDU/CSU30
SPD15
Grüne15
AfD14
BSW7
FDP5
Freie Wähler3
Sonstige8

Hinweis: Ipsos befragte zwischen dem 29. Mai und dem 5. Juni insgesamt 2000 für die Europawahl wahlberechtigte Personen online und telefonisch.

Umfrage Forschungsgruppe Wahlen zur Europawahl 2024 vom 6. Juni: Werte in Deutschland

Kurz vor der Europawahl weist eine Umfrage die Union in Deutschland klar als stärkste Kraft aus. Wenn schon jetzt abgestimmt würde, kämen CDU und CSU auf 30 Prozent, wie aus dem ZDF-„Politbarometer Extra“ hervorgeht. Die Grünen, AfD und SPD stehen demnach gleichauf dahinter. Die federführende Forschungsgruppe Wahlen betonte allerdings, dass 42 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben noch nicht sicher wüssten, wen oder ob sie wählen wollen.

ParteiErgebnis in Prozent
CDU/CSU30
SPD14
Grüne14
AfD14
BSW7
FDP4
Linke3
Volt3
Sonstige11

Hinweis: Die Forschungsgruppe Wahlen befragte für das „Politbarometer Extra“ am 5. und 6. Juni insgesamt 1223 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch und online. Die mögliche Fehlerquote liegt bei circa zwei bis drei Prozentpunkten.

Umfrage Insa zur Europawahl 2024 vom 1. Juni: Werte in Deutschland

Die Union kann laut einer neuen Umfrage darauf hoffen, bei der Europawahl in Deutschland mit deutlichem Abstand vorne zu liegen. Das geht aus einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die Bild am Sonntag hervor. Die AfD läge auf dem zweiten Platz vor der SPD und den Grünen.

ParteiErgebnis in Prozent
CDU/CSU29
AfD16
SPD14
Grüne13
BSW7
FDP4
Linke3
FW3
Sonstige11

Hinweis: Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat vom 30. bis zum 31. Mai insgesamt 1001 Personen ab 16 Jahren in Deutschland befragt. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei +/- 3,1 Prozentpunkten. 

Umfrage Infratest dimap zur Europawahl 2024 vom 30. Mai: Werte in Deutschland

Die Union liegt wenige Wochen vor der Europawahl weiter deutlich vorn. Wenn schon am Sonntag Europawahl wäre, käme sie laut einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen auf 29 Prozent. SPD würde bei 15 Prozent liegen, Grüne und AfD kommen jeweils auf 14 Prozent. Das BSW käme auf sechs Prozent.

ParteiErgebnis in Prozent
CDU/CSU29
SPD15
Grüne14
AfD14
BSW6
FDP4
Linke3
FW3
Sonstige12

Hinweis: Infratest dimap befragte zwischen dem 27. Mai und dem 29. Mai 2024 insgesamt 1515 Wahlberechtigte telefonisch und online. Die Schwankungsbreite beträgt zwei bis drei Prozentpunkte.

Insa-Umfrage zur Europawahl 2024 vom 16. Mai: Werte in Deutschland

Die Union bleibt wenige Wochen vor der Europawahl weiter das Maß aller Dinge. CDU und CSU kommen in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von t-online auf 29 Prozent. Dagegen verliert die AfD im Vergleich zum April zwei Prozentpunkte. Trotzdem kann sie Platz zwei verteidigen. Dahinter folgen SPD und Grüne.

ParteiErgebnis in Prozent
CDU/CSU29
AfD17
SPD15,5
Grüne13
BSW7
FDP4
Linke4
Freie Wähler3
Tierschutz2
Sonstige5,5

Hinweis: Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat vom 10. bis zum 13. Mai insgesamt 2100 Personen ab 16 Jahren in Deutschland befragt.

Forsa-Umfrage zur Europawahl 2024 vom 15. März: Werte in Deutschland

Nach der am 15. März von RTL/ntv veröffentlichten Forsa-Umfrage würden derzeit 34 Prozent CDU und CSU wählen. Die Union wäre damit einen Punkt stärker als die drei im Bund regierenden Ampel-Parteien zusammen. Die AfD käme hier nur auf Platz drei.

ParteiErgebnis in Prozent
CDU/CSU34
SPD16
AfD15
Grüne14
BSW4
FDP3
Freie Wähler3
Linke2
Sonstige9

Hinweis: Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für das RTL/ntv-Trendbarometer am 12. und 13. März insgesamt 1008 Wahlberechtigte befragt. Die statistische Fehlertoleranz beträgt +/- 3 Prozentpunkte.

Wahlumfragen vor der Europawahl 2024 – Auch EU-weit liegen Konservative vorne

Gewählt wird in Deutschland am 9. Juni. Dabei wurde in diesem Jahr zum ersten Mal das Wahlalter bei der Europawahl EU-weit auf 16 Jahre herabgesetzt. Ihre Stimme abgeben können in Deutschland nicht nur deutsche Staatsbürger, sondern auch hier lebende Menschen mit einem Pass jedes anderen EU-Mitgliedsstaats.

Testen Sie ihr Wissen zur Europawahl

Auch in anderen EU-Ländern werden vor der Europawahl 2024 bereits regelmäßig Wahlumfragen ausgewertet. Eine regelmäßige Analyse der jüngsten EU-weit erhobenen Zahlen veröffentlicht etwa der Wissenschaftler und Europa-Experte Manuel Müller. Demnach wäre auch seinen Berechnungen nach der konservative Parteienverbund EVP, zu dem die Unionsparteien zählen, mit 169 Sitzen mit Abstand stärkste Kraft, gefolgt von den sozialdemokratischen Parteien mit 141 Sitzen. Darauf folgen die rechtspopulistische ID-Fraktion mit 89 Sitzen, die stark geschwächte liberale RE-Fraktion mit 86 Sitzen sowie die linken Parteien mit 33 Sitzen. (saka/cs mit dpa/AFP)

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