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Kandidat in Schwierigkeiten: Armin Laschet.
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Kandidat in Schwierigkeiten: Armin Laschet.

YouGov

Neue Umfrage zur Bundestagswahl: Union kracht ein – Eine Partei holt auf

  • Sonja Thomaser
    VonSonja Thomaser
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Die Union und Armin Laschet können kurz vor der Bundestagswahl 2021 nicht auf einen Stimmungsumschwung hoffen. Die Umfrage-Werte sinken weiter.

Berlin – Die neueste YouGov-Umfrage zur Bundestagswahl 2021 zeigt: Der freie Fall von CDU/CSU scheint zwar erst einmal gestoppt, aber von einem Stimmungsumschwung kann nicht die Rede sein. Die Union und Kanzlerkandidat Armin Laschet können einfach keinen Boden gutmachen.

Weniger als zwei Wochen vor der Bundestagswahl bleibt der Abstand zwischen der führenden SPD und der Union in der am Donnerstag (16.09.2021) veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov stabil, aber beide verlieren einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Unerwartet kann die Linke aufholen. Die Partei mit den Spitzendkandidat:innen Janine Wissler und Dietmar Bartsch verbucht nun zwei Prozentpunkte mehr auf sich.

SPD25 % (-1)
CDU/CSU20 % (-1)
Grüne15 % (+-0)
AfD11 % (-1)
FDP10 % (+-0)
Die Linke8 % (+2)

Bundestagswahl 2021: Armin Laschet (CDU) weiter hinter Scholz (SPD) und Baerbock (Grüne)

Würde jetzt gewählt, können die SPD und Kanzlerkandidat Olaf Scholz demnach mit 25 Prozent der Stimmen rechnen (minus ein Prozentpunkt), die Union käme auf 20 Prozent (ebenfalls minus eins). Die Grünen und Annalena Baerbock blieben in der sogenannten Sonntagsfrage stabil bei 15 Prozent, die AfD käme auf 11 Prozent (minus eins). Die FDP verharrt bei 10 Prozent. Die Linken kämen auf 8 Prozent, zwei Punkte mehr als bei der Erhebung vor einer Woche.

Noch ist aber alles offen, denn mehr als jede:r sechste Wähler:in will sich erst kurz vor der Bundestagswahl entscheiden, wo sie das Kreuzchen am 26. Septbember machen.

Bundestagwahl 2021: Wahlentscheidungen immer kurzfristiger

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

In den anderen in dieser Woche veröffentlichten Erhebungen führt ebenfalls die SPD, sie kommt auf 25 bis 26 Prozent. Die Union rangiert bei 20,5 bis 23 Prozent. Die Grünen liegen nur noch bei 15 bis 17 Prozent. (sot mit dpa)

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Hinweis: Für die „Sonntagsfrage“ wertete das Meinungsforschungsinstitut YouGov zwischen dem 9. und 14. September die Antworten von 1816 Bürgern aus. Die statistische Fehlertoleranz liegt zwischen 2,0 Prozentpunkten (bei der SPD) und 1,2 Prozentpunkten (bei der Linken). Für die Frage „Haben Sie sich schon endgültig entschieden, wie Sie bei der Bundestagswahl wählen werden?“ wurden insgesamt 2089 Antworten ausgewertet.

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