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Umfrage zur Bundestagswahl 2021: Trendwende für Armin Laschet?

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Von: Yannick Wenig

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Der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021 nähert sich dem Ende und Unionskandidat Armin Laschet hofft auf eine Trendwende. Eine neue Umfrage lässt die Union hoffen.

Berlin – Nicht einmal zwei Wochen bis zur Bundestagswahl 2021. Der Wahlkampf der Parteien befindet sich auf der Zielgeraden. Insbesondere die Union mit Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) ist nach den zuletzt schwachen Umfragewerten unter Zugzwang, die Wähler:innen von sich zu überzeugen und Boden auf die beiden Gegenkandidat:innen Annalena Barbock (Grüne) und Olaf Scholz (SPD) gutzumachen.

Die Wahlkampf-Odyssee der Parteien biegt spätestens nach dem zweiten Live-Debatte im öffentlichen rechtlichen Fernsehen am Sonntag (12.09.2021) auf die Zielgerade ein. Das Ergebnis einer Blitzumfrage zum TV-Triell zeigte SPD-Kandidat Olaf Scholz als klarer Sieger der Fernseh-Debatte. Armin Laschet buhlte infolgedessen mit der Vorstellung eines „Sofortprogramms“ um die Gunst der Wählerschaft. Nun dürften die neuen Erhebungen des Trendbarometers von RTL und n-tv der Union Hoffnung machen, kurz vor der Wahl doch noch die Trendwende zu schaffen.

Armin Laschet (CDU) darf weiter hoffen – Union macht Boden auf die SPD gut

Laut der am Dienstag (14.09.2021) veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa mit 2501 Befragten konnten CDU und CSU etwas Boden auf die SPD gut machen. Die Union kommt demnach auf 21 Prozent und legt zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche zu. Die SPD liegt mit 25 Prozent aber weiterhin an der Spitze. Bei den anderen Parteien gab es kaum nennenswerte Veränderungen. Ausnahme ist die FDP, die zwei Prozentpunkte einbüßte und nun gleichauf mit der AfD bei elf Prozent liegt.

Kanzlerkandidaten Wahlwerbung Plakate der Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock (B90/Gruene), Olaf Scholz (SPD) und Armin
Baerbock, Scholz oder Laschet: Wer zieht ins Bundeskanzleramt? Eine neue Umfrage könnte Aufschluss geben. (Archivbild) © Andreas Gora/Imago

Wäre jetzt Bundestagswahl, könnten die Grünen der Umfrage zufolge mit 17 Prozent rechnen, die Linke mit sechs Prozent. Die sonstigen kleineren Parteien erreichen zusammen neun Prozent. Jeder Vierte hat sich der Umfrage zufolge allerdings noch nicht entschieden, wen er wählt – oder erwägt sogar, gar nicht zu wählen.

Möglich wären nach aktuellem Stand verschiedene Dreierkoalitionen, etwa mit SPD, Union und FDP, ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP, eine schwarz-grün-gelbe Koalition oder Rot-Grün-Rot. Auch eine erneute große Koalition aus SPD und CDU/CSU, diesmal mit der SPD als stärkster Kraft, hätte erneut eine Mehrheit. Zuletzt äußerte sich der CSU-Vorsitzende Markus Söder wiederholt zu einer möglichen neuen „GroKo“.

Neue Umfrage: Armin Laschet (CDU) weiter hinter Scholz (SPD) und Baerbock (Grüne)

Die Union mit ihrem Kanzlerkandidaten Armin Laschet legt nicht nur in der Sonntagsfrage zu. Auch bei einer Direktwahl gewinnt er im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu, während SPD-Kandidat Olaf Scholz und die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock unverändert bleiben. Mit 30 Prozent liegt Scholz in dieser Frage jetzt 19 Punkte vor Laschet (11 Prozent) und 15 Punkte vor Baerbock (15 Prozent). Womöglich zeigt auch Laschets Attacke gegen Scholz beim TV-Triell Wirkung bei den Wählerinnen und Wählern.

Grundsätzlich spiegeln die Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und dienen nicht als Prognose für den tatsächlichen Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

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In den zuletzt veröffentlichten Erhebungen rangieren CDU und CSU zusammen bei 20 bis 25 Prozent. Die SPD liegt bei 25 bis 27 Prozent, die Grünen liegen bei 15 bis 17 Prozent. (yw/dpa)

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