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Wladimir Putins Angriff auf die Ukraine trifft in Russland auf Gleichgültigkeit

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Von: Leonie Zimmermann

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Moskau: Die Basilius Kathedrale (l) und der Kreml mit dem Erlöserturm auf dem Roten Platz.
In der Bevölkerung trifft die Invasion von Russlands Präsident Putin auf wenige Jubelstürme. Tatsächliche stehen die Bürger dem Ukraine-Konflikt eher mit kollektiver Gleichgültigkeit gegenüber. © Jens Kalaene | dpa

Russlands Präsident Wladimir Putin greift die Ukraine an. Im ganzen Land gibt es Gefechte und Explosionen. Im Nachbarland Russland allerdings bekommen die Menschen davon nur wenig mit.

Berlin – Wladimir Putin ist trotz diplomatischer Bemühungen aus dem gesamten Westen in die Ukraine einmarschiert. Seit dem frühen Donnerstagmorgen herrscht im ganzen Land Krieg. Während die Menschen in der Ukraine zwischen Panik und Flucht stehen und der Rest der Welt massive Sanktionen gegen Russland plant, zeichnen sich bei vielen russischen Bürgerinnen und Bürger eine Gleichgültigkeit beim Ukraine-Konflikt und die Invasion der Armee ab, deren Befehl Russlands Präsident gegeben hatte. Das Lebensgefühl der Russen sei oftmals durch eine große Unbestimmtheit geprägt, erklärt Alexej Levinson vom unabhängigen Meinungsforschungsinstitut Lewada-Zentrum im Deutschlandfunk.

Wie groß die kollektive Gleichgültigkeit über den Ukraine-Konflikt in Russland ist, weiß die kreizeitung.de zu berichten.*

Die Folge: Sie positionieren sich nur selten in politischen und gesellschaftlichen Fragen, sondern bleiben lieber schwammig. „Der Grund dieser Gleichgültigkeit ist Unwissen und Uninformiertheit“, erläutert Russland-Expertin Gesine Dornblüth im ZDF-Morgenmagazin. Schuld daran sei vor allem die omnipräsente Propaganda des Kreml-Chefs im eigenen Land.  *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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