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Verluste Russlands: Truppen von Putin verlieren über 700 Soldaten in 24 Stunden

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Von: Teresa Toth, Caspar Felix Hoffmann, Moritz Serif, Tim Vincent Dicke, Vincent Büssow, Nail Akkoyun, Lucas Maier

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Russland verzeichnet im Ukraine-Krieg schwere Verluste. Die Ukraine tötet über 700 russische Soldaten in nur einem Tag. Der News-Ticker.

Dieser News-Ticker wird hiermit beendet. Alle weiteren Neuigkeiten und Entwicklungen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg finden Sie in unserem neuen Ticker.

+++ 8.55 Uhr: Die Streitkräfte der Ukraine haben Russland erneut schwere Verluste zugefügt. Die Einheit im Dienste Kiews konnten in den Regionen Donezk und Luhansk insgesamt zehn Angriffe der putintreuen Soldaten abwehren, das teilte der Genrealstab der Ukraine mit. Zudem wurden die Schätzungen der russischen Verluste erneut nach oben korrigiert. An nur einem Tag hat das russische Militär und ihre paramilitärischen Unterstützer über 700 Soldaten verloren:

Update vom Dienstag, 15. November, 7.00 Uhr: In ihrer letzten Zusammenfassung gibt das ukrainische Kommando Süd an, am gestrigen Montag (14. November) 50 Angriffe mit Raketen- und Artilleriefeuer ausgeführt zu haben. Dabei nahmen sie nach eigenen Angaben vor allem feindliche Einheiten, Ausrüstungslager und Munitionsdepots in Oleshy unter Beschuss.

Die Stadt Oleshy befindet sich unweit des von der Ukraine zuletzt befreiten Cherson, allerdings auf der gegenüberliegenden Seite des Dnipro. Durch die Angriffe hat die Armee aus Russland wohl herbe Verluste erlitten, wie das Kommando mitteilt. Demnach sollen insgesamt ein S-300-Raketenwerfer, ein Tor-M2-Flugabwehrraketensystem und 30 gepanzerte Fahrzeuge zerstört worden sein. Die Ermittlungen der genauen Verluste der Truppen aus Moskau laufen noch, wie die Militärs mitteilten. Die Angaben konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

Ukraine-Krieg: Russland erleidet erneut hohe Verluste bei Militärgerät.
Ukraine-Krieg: Russland erleidet erneut hohe Verluste bei Militärgerät. (Archivbild) © Andrii Marienko/dpa

Ukraine zerstört Hubschrauber und acht Panzer

+++ 22.37 Uhr: Im Ukraine-Krieg häufen sich die Verluste für Russland. Kiew zerstörte laut eigenen Angaben einen Hubschrauber und acht Panzer.

Verluste für Russland: Ukraine zerstört Kampfdrohnen

+++ 19.09 Uhr: Russland muss weitere Verluste hinnehmen. Laut Verteidigungsministerium der Ukraine hat Kiew zwei Kampfdrohnen und sechs gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört.

Schwere Gebietsverluste für Russland im Ukraine-Krieg

+++ 14.01 Uhr: Ukrainischen Angaben zufolge muss Russland weiterhin schwere Gebietsverluste hinnehmen. Seit Beginn der Gegenoffensive hätten die ukrainischen Streitkräfte zwölf Siedlungen in der russischen Hochburg Luhansk zurückerobern können, sagte der Leiter der Militärverwaltung der Region, Serhij Hajdaj. „Der Vormarsch ist nicht einfach“, erklärte Hajdaj laut CNN im ukrainischen Fernsehen. „Jeder Meter, der in der Region Luhansk zurückgelegt wird, ist ein ständiger Kampf für die Streitkräfte der Ukraine.“

In Luhansk gebe es jeden Tag „schwere Kämpfe“, so der ukrainische Vertreter. „Die erst kürzlich geräumten Siedlungen werden schwer beschossen. Die Besatzer wissen genau, wohin sie schießen, da sie vor einigen Tagen aus diesen Siedlungen vertrieben wurden. Und sie wissen, wie viele Zivilisten sich dort befinden und wo sie sind. Deshalb versuchen wir, eine Evakuierung zu erreichen“, sagte Hajdaj.

Verluste Russlands: Ukraine zerstört Kriegsgerät in Cherson

+++ 10.50 Uhr: Ein russisches Munitionsdepot, zwei gepanzerte Fahrzeuge und zehn Militärlastwagen wurden in der Region Cherson zerstört. Außerdem seien fast 40 Angreifer getötet wurden. Dies teilte der Generalstab der Streitkräfte auf Facebook mit, wie Ukrinform berichtet.

„Der Gegner versucht, das vorübergehend eroberte Gebiet zu halten und konzentriert seine Bemühungen darauf, die Aktionen der ukrainischen Verteidigungskräfte in bestimmten Richtungen einzuschränken, indem er die Verteidigungslinien am linken Ufer des Dnipro weiter ausbaut. Gleichzeitig führen die Russen Offensivoperationen in den Richtungen Bakhmut, Avdiivka und Novopavlivka durch“, heißt es in der Erklärung.

Verluste Russlands: Ukraine attackiert russische Stellungen in der Südukraine

Update vom Montag, 14. November, 7.20 Uhr: Die ukrainische Luftwaffe hat bei einem Luftangriff vier Stellungen der russischen Armee attackiert. Das berichtet das Portal Ukrainska Pravda unter Berufung auf Angaben des ukrainischen Militärs. Ziel der Angriffe seien neben russischer Einsatzkräfte auch deren Infrastruktur und Ausrüstung in den Stellungen am linken Ufer des Flusses Dnipro in der Südukraine gewesen.

Update vom Sonntag, 13. November, 08.25 Uhr: In den Gebieten Luhansk und Donezk haben die Soldaten aus Russland 13 Mal versucht anzugreifen. Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben alle dreizehn Angriffe abwehren und zurückschlagen können, wie der Generalstab der Ukraine mitteilte.

Update vom Samstag, 12. November, 07.25 Uhr: Russland muss im Ukraine-Krieg weiter schwere Verluste hinnehmen. So sind nach Angaben des ukrainischen Generalstabs allein in der vergangenen Woche insgesamt 4.560 russische Soldaten bei den Kämpfen ums Leben gekommen. Die russischen Streitkräfte haben auch deshalb einen schweren Stand, weil sie mit Ausrüstung aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und schlecht funktionierenden Gewehren kämpfen müssen. Bis Freitag seien seit Kriegsbeginn fast 80.000 russische Soldaten von ukrainischen Streitkräften getötet worden, hieß es vom ukrainischen Generalstab am Freitag.

Update vom Freitag, den 11. November, 6.20 Uhr: Am gestrigen Donnerstag (10. November) fügte die Armee der Ukraine den russischen Angreifern erneut Schaden zu. Insgesamt wurden acht Stützpunkte mit Soldaten und Militärgerät erfolgreich beschossen, wie der Pressedienst der Ukraine mitteilte.

Schwere Verluste im Ukraine-Krieg: US-Generalstab sieht „Anfänge“ eines Truppenabzugs

Update vom Donnerstag, 10. November, 16.40 Uhr: Der Vorsitzende des US-Generalstabs, General Mark Milley, hat sich erneut zu dem angekündigten Rückzug Russlands aus der Region Cherson geäußert. Man sehe demnach die „Anfänge“ eines Truppenabzugs: „Sie sehen den Rückzug der russischen Streitkräfte aus Cherson. Wir sehen die Anfänge davon. Er wurde gestern von [Russlands] Verteidigungsminister [Sergej] Schoigu angekündigt. Es passiert also“, sagte Milley in einem Interview mit CNBC.

Schwere Verluste im Ukraine-Krieg: Russland hat rund 100.000 Soldaten verloren

Erstmeldung vom Donnerstag, 10. November: Kiew/Moskau – Im Krieg gegen die Ukraine hat Russland nach Einschätzung des US-Militärs bislang weit mehr als 100.000 getötete oder verwundete Soldaten zu beklagen. Das Gleiche gelte wahrscheinlich für die ukrainische Seite, sagte US-Generalstabschef Mark Milley laut Medienberichten am Mittwochabend (Ortszeit) in einer Rede in New York. Zudem seien rund 40.000 ukrainische Zivilpersonen ums Leben gekommen. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Zahlen nicht.

Sollten sich die Frontlinien während des Winters stabilisieren, könnte es möglicherweise eine Chance geben, ein Ende des Konflikts auszuhandeln. Falls sich eine solche Gelegenheit ergebe, müsse sie genutzt werden, wurde Milley zitiert. Sollten Verhandlungen aber nicht zustande kommen oder scheitern, würden die USA die Ukraine weiter mit Waffen versorgen. (mit Agenturen)

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