1. Startseite
  2. Politik

Ukraine-Krieg: Starbucks schließt alle Niederlassungen in Russland

Erstellt:

Von: Stefan Krieger

Kommentare

Die weltgrößte Café-Kette Starbucks zieht sich angesichts des Krieges gegen die Ukraine, wie zuvor schon McDonald's, komplett aus Russland zurück.

New York - Nach dem Fastfood-Konzern McDonald’s zieht sich jetzt auch die Kaffeehauskette Starbucks mit all seinen Niederlassungen vollständig aus Russland zurück. Der Konzern schließt endgültig seine rund 130 Cafés in dem Land. „Starbucks hat die Entscheidung getroffen, auszusteigen und keine Marken-Präsenz mehr in dem Markt zu haben“, erklärte das Unternehmen am Montag (23. Mai). Die knapp 2000 Mitarbeiter von Starbucks-Cafés in Russland sollen demnach noch sechs Monate lang Lohn sowie Hilfe bei der Suche nach neuen Jobs erhalten.

Starbucks gibt Geschäft und Marke in Russland auf
Starbucks hatte den Betrieb in Russland bereits im März als Reaktion gegen den Einmarsch in die Ukraine ausgesetzt. © dpa

Starbucks hatte bereits im März kurz nach Beginn des von Russland ausgelösten Ukraine-Kriegs seine Geschäftsaktivitäten ruhen lassen. Nun verlässt Starbucks, dessen 130 Cafés in dem Land von einem Lizenznehmer betrieben wurden, endgültig den russischen Markt.

Starbucks zieht sich aus Russland zurück: Auch McDonald's will verkaufen

Die Kaffeehauskette geht damit einen ähnlichen Weg wie McDonald's: Der Fastfoodriese hatte vor einer Woche angekündigt, seine rund 850 Burger-Restaurants in Russland zu verkaufen. Später gab McDonald's eine Kaufvereinbarung mit dem russischen Geschäftsmann Alexander Gowor bekannt, der bereits als Lizenznehmer zwei Dutzend McDonald's-Restaurants in Sibirien betreibt.

Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine haben sich zahlreiche westliche Unternehmen vom russischen Markt zurückgezogen. Der Boykott reicht von Apple über BMW und Ikea bis hin zu Siemens und Visa. Westliche Staaten haben außerdem harte Sanktionen gegen Russland verhängt. (skr mit afp)

Auch interessant

Kommentare