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Nato-Gipfel: 2200 Demonstranten protestieren gegen das Treffen

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In der spanischen Hauptstadt findet in der kommenden Woche der Nato-Gipfel statt. Im Vorfeld gab es Proteste von verschiedenen Gruppen.

Madrid - Zwei Tage vor Beginn des Nato-Gipfels in Madrid sind in der spanischen Hauptstadt tausende Menschen gegen das Treffen der Militärallianz auf die Straße gegangen. Begleitet von zahlreichen Polizisten zogen die Demonstranten am Sonntag durch die Innenstadt und riefen in Sprechchören „Nein zum Krieg, nein zur Nato“. Auf ihren Plakaten stand „Frieden schaffen, nicht Krieg“ oder „Genug Militärausgaben, gebt das Geld Schulen und Krankenhäusern“.

Nato-Gipfel: Demo in Madrid mit 2200 Menschen vor Nato-Gipfel

An der Demonstration nahmen nach Angaben der Behörden in Madrid 2200 Menschen teil. Die Organisatoren machten zunächst keine Angaben zur Teilnehmerzahl. Unter den Teilnehmern waren auch linke Aktivisten, Globalisierungsgegner, Umweltschützer, Feministinnen, Kommunisten und Anhänger von Bewegungen wie Fridays for Future und die in der Kritik stehende Bewegung Extinction Rebellion. Minister oder ranghohe Vertreter der linken Podemos-Partei, die an der Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez beteiligt ist, wurden bei der Demonstration nicht gesichtet.

Vor dem Nato-Gipfel in Madrid gab es Proteste.
Vor dem Nato-Gipfel in Madrid gab es Proteste. © Paul White / afp

Madrid: In der spanischen Hauptstadt gab es Proteste im Vorfeld des Nato-Gipfels

Der Nato-Gipfel beginnt am Dienstagabend (28. Juni) mit einem Abendessen beim spanischen König Felipe VI. und dauert bis Donnerstag. Neben Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nehmen insbesondere US-Präsident Joe Biden, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der französische Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Boris Johnson an dem Treffen teil. Das wichtigste Thema wird der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sein. (afp)

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