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Ukraine-Krieg: Deutschland liefert 30 Gepard-Panzer

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Von: Moritz Serif

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Die Ukraine bekommt Gepard-Panzer (Archivbild).
Die Ukraine bekommt Gepard-Panzer (Archivbild). © Maurizio Gambarini/dpa/picture alliance

Die Ukraine bekommt weitere Waffen von Deutschland. Auch die Munitionsversorgung für den Gepard soll gesichert sein.

Berlin – Die Bundesregierung hat eine Lösung für Probleme bei den Waffenlieferungen für die Ukraine gefunden. Nach wochenlangen Bemühungen habe das Kanzleramt zusammen mit dem Wehrressort in Norwegen einen Hersteller gefunden, der weitere Munition für den Flugabwehrpanzer Gepard herstellen kann. Die Munitionsversorgung für den Gepard galt bisher als Problem, da nur noch knapp 60.000 Schuss der speziellen 35-Millimeter-Geschosse für das System vorhanden waren.

Nun könnte die Produktion von frischer Munition schnell beginnen, heißt es. Die Munition des norwegischen Herstellers solle bereits kommende Woche auf dem Bundeswehr-Schießplatz in Putlos getestet werden, berichtete der Spiegel unter Berufung auf Regierungskreise.

Ukraine-Krieg: Deutschland liefert 30 Gepard-Panzer

Deutschland wolle noch im Juli mit der Lieferung von insgesamt 30 Gepard-Flugabwehrpanzern aus Industriebeständen beginnen. Diese sollen in der Ukraine zum Schutz von Städten und anderer sogenannter kritischer Infrastruktur eingesetzt werden.
Von den Grünen gab es Lob für die Bemühungen.

„Während einige nur rummosern und die Lieferung des Gepard wegen Herausforderungen bei der Munition schlechtgeredet haben, hat die Bundesregierung das Problem tatkräftig gelöst“, sagte die Sicherheitspolitikerin Agnieszka Brugger. In diesem Sinne müsse es angesichts der sehr hohen Verluste der Ukraine weitergehen. Brugger zeigte sich sicher, dass hinter den Kulissen weiter an Lieferungen gearbeitet werde.

Ampel legt alle Waffenlieferungen an die Ukraine offen

Vor kurzem hatte die Ampel alle Waffenlieferungen an die Ukraine offengelegt. Man passe sich damit der Praxis der engsten Verbündeten, beispielsweise der USA, an, erklärte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. Die veröffentlichte Liste enthält alle Waffen und andere Rüstungsgüter, die bereits geliefert wurden oder deren Lieferung geplant ist. Bisher war sie nur für Abgeordnete in der Geheimschutzstelle des Bundestags einsehbar.

Vor allem die CDU und CSU hatten die Bundesregierung immer wieder für ihrer Ansicht nach nicht ausreichende Waffenlieferungen in die Ukraine kritisiert. Scholz antwortete auf die Kritik mehrmals, dass Deutschland selbst noch verteidigungsfähig bleiben müsste. Auch Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) schloss sich dieser Argumentation an. (mse/dpa)

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