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Twitter-Desaster: Top-Manager verlassen Elon Musk – Insolvenz steht im Raum

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Von: Lucas Maier

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Elon Musk entlässt Mitarbeitende und versucht mit einem fragwürdigen Abo die Finanzen von Twitter aufzubessern. Jetzt haben ihn sogar die Behörden ermahnt.

San Francisco – Die Übernahme der Plattform Twitter durch den Milliardär Elon Musk liegt noch keinen Monat zurück, da befindet sich das Unternehmen bereits in schweren Fahrwassern. Zuletzt verkaufte Musk sogar Aktien des Auto-Herstellers Tesla im Wert von vier Milliarden Dollar, um die Plattform mit dem kleinen Vogel am Leben zu erhalten, wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt.

Seine Belegschaft bereitete Elon Musk zuletzt auf raue Zeiten vor: „Eine Insolvenz (sei) nicht ausgeschlosse.“ Eine erste Maßnahme, um mehr Gelder zu erwirtschaften, war die Änderung der Vergabe von weißen Haken. Eigentlich dienten diese zur Verifizierung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Musk verkauft die Haken seit Mittwoch (9. November) für acht Dollar pro Monat, ohne jegliche Verifizierung der Personen.

Twitter-Desaster: Musk von Behörde angezählt

Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC hat Twitter nach den neusten Änderungen ebenfalls ins Visier genommen. „Wir beobachten die jüngsten Entwicklungen bei Twitter mit großer Sorge“, sagte ein Sprecher laut der dpa am Donnerstag (10. November). Die Gesetze würden auch für Untenrhemen und deren Chefs gelten.

Chaos bei Twitter: Elon Musk spricht von möglicher Insolvenz.
Chaos bei Twitter: Elon Musk spricht von möglicher Insolvenz. (Archivbild) © Adrien Fillon/dpa

Musk versicherte nach den Warnungen des FTC, dass Twitter alles tun werden um die Vereinbarungen einzuhalten. Auch die Beschäftigten haben es seit der Twitter-Übernahme durch Elon Musk nicht leicht. Etwa jede zweite der 7500 Stellen hat der Milliardär bereits gestrichen.

Musk verliert immer mehr Manager: Angestellte müssen mit Einschränkungen rechnen

Berichten zufolge soll Musk gesagt haben, dass Twitter immer noch zu viele Mitarbeitende habe. Während die Angestellten von Twitter zuvor von überall aus arbeiten durften, will Musk nun eine Präsenzpflicht im Büro einführen.

Das ging aus einer E-Mail hervor, in welcher Musk die Beschäftigten auf eine schwere Zeiten einstimmte. Darin bezeichnete er die Lage des Unternehmens aus wirtschaftlicher Sicht als „schlimm“. Am Donnerstag (10. November) verließen zudem erneut Managerinnen und Manager das Unternehmen. Unter anderem auch die Chefin für Informationssicherheit und der Verantwortliche für das Filtern von anstößigen Inhalten. (Lucas Maier)

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