Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan während einer Rede.
+
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan während einer Rede.

Präsident äußert sich

Türkei: Erdogan spricht über „faschistische“ Wege des Westens

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
    schließen

Im Jahr 2023 werden die nächsten Parlamentswahlen in der Türkei stattfinden. Präsident Recep Tayyip Erdogan will die „goldenen Früchte“ ernten.

  • Im Jahr 2023 sollen die nächsten Präsidentschaftswahlen in der Türkei stattfinden.
  • Das Jahr 2023 spielt dabei eine besondere Rolle: Die Türkei besteht dann 100 Jahre lang.
  • Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht im Vorfeld vor allem von den Erfolgen seiner AKP-Partei.

Ankara – Die Türkei wird ihre nächsten Parlamentswahlen sowie die Präsidentenwahl im Jahr 2023 abhalten. Damit will das Land einem „historischen Meilenstein“ beiwohnen, wie der amtierende Präsident Recep Tayyip Erdogan laut dem Nachrichtenportal „DailyNews“ sagte. „Die Wahlen im Jahr 2023 werden an einem historischen Meilenstein stattfinden. Jetzt haben wir die Wahlen im Jahr 2023 vor uns“, so Erdogan in seiner virtuellen Ansprache an seine AKP-Partei. „Natürlich sind alle Wahlen wichtig, in Bezug auf die nächsten Schritte unseres Landes.“

Türkei: Wahlen im Jahr 2023 – Noch immer werde der „alten Türkei“ nachgetrauert

Es gäbe immer noch Menschen in der Türkei, die der „alten Türkei“ nachtrauern würden, die aus Terror und Entmündigung bestanden habe. Laut Erdogan wäre es ausschließlich durch die AKP möglich, „konkrete Projekte für die demokratische und wirtschaftliche Entwicklung der Türkei“ voranzubringen.

Gegen westliche Länder, die die Türkei wegen fragwürdiger Demokratie und Menschenrechte kritisieren, teilte Erdogan ausgiebig aus. „Jene, die unsere Demokratie kritisieren, zögern nicht, beschämende Taten im Namen der Demokratie durchzuführen, wenn sie in Probleme geraten. Jene, die unsere Menschenrechte kritisieren, zögern nicht, faschistische Wege einzuschlagen, wenn ihnen die kleinste Schwierigkeit begegnet. Sie unterstützen Terrororganisationen in anderen Ländern, würden sie aber niemals in ihren eigenen Ländern dulden.“ Erst kürzlich zeigte sich Erdogan genau diesen Ländern gegenüber recht aufgeschlossen – tatsächlich schätzt er die EU als wichtigen Partner.

Türkei: Erdogan will „die goldenen Früchte“ ernten

Nun sei laut Recep Tayyip Erdogan eine Zeit gekommen, die „goldenen Früchte“ der Vergangenheit zu ernten. „Wir sind sehr nah dran an einer starken Türkei, wie es sie noch nie gegeben hat.“ Anlass für den „historischen Meilenstein“ ist die Ausrufung der Türkei im Jahr 1923 durch Mustafa Kemal Pascha. Im Jahr 1923 wurde darüber hinaus die Hauptstadt von Istanbul nach Ankara verlegt. Damit besteht die Türkei als Staat 100 Jahre lang. (Marvin Ziegele)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare