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Russland-Ukraine-Konflikt

Konflikt mit Russland: Erdogan sichert Ukraine Unterstützung zu

  • Ute Fiedler
    VonUte Fiedler
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Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland droht zu eskalieren. Weltweit nimmt der Druck auf Russland zu. Auch aus der Türkei.

Istanbul/Kiew - Die Sorgen, der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland könnte eskalieren, werden größer. Jetzt hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eingeschaltet und der Ukraine Unterstützung zugesichert. „Wir glauben daran, dass die aktuelle Krise auf Basis der Integrität der Ukraine und internationalen Rechts mit friedlichen und diplomatischen Methoden gelöst werden muss“, sagte Erdogan nach einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Istanbul. Selenskyj war am Samstag (09.04.2021) zu Gesprächen in die Türkei gereist.

Erdogan bezeichnete die jüngste Verschärfung des Konflikts als besorgniserregend. Erst kürzlich hatte Kiew Moskau vorgeworfen, auf der Krim an der Grenze zur Ukraine tausende Militärangehörige zu stationieren. Wie der Nachrichtensender Aljazeera berichtet, ist am Sonntag (11.04.2021) dort erneut ein ukrainischer Soldat von russischen Separatisten erschossen worden. Insgesamt seien bislang in der Region rund 50 Menschen getötet worden.

Russland-Ukraine-Konflikt: Neben Erdogan mischt sich auch US-Präsident Joe Biden ein

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (rechts) hat seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj Unterstützung im Konflikt mit Russland zugesichert.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan unterhält gute Beziehungen sowohl zur Ukraine als auch zu Russland. Doch sein Einmischen in den Konflikt könnte Konsequenzen haben. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, waren nach einem Telefonat Erdogans mit dem russischen Präsident Wladimir Putin in Russland Meldungen aufgetaucht, dass die Anzahl der Flüge in die Türkei eingeschränkt werden könnte. Wenn diese Pläne realisiert würden, wäre das ein erneuter harter Schlag für den Tourismussektor der Türkei. Der Tourismus ist dort seit Ausbruch des Coronavirus stark eingebrochen.

Deutschland, die USA und die Nato zeigen sich besorgt über die zunehmenden Spannungen und erhöhen den Druck auf Russland. Bereits vergangene Woche hatte US-Präsident Joe Biden der Ukraine Unterstützung zugesichert. Angaben der Türkei zufolge haben die USA zwei Kriegsschiffe ins Schwarze Meer entsendet, die in den kommenden Tagen dort eintreffen sollen.

Vorsitzender der Christdemokraten im Europarlament fordert im Eskalationsfall Sanktionen

Der Vorsitzende der Christdemokraten im Europaparlament, Manfred Weber, sprach im Zuge des russischen Truppenaufmarschs von einem „Test für den Westen“. Er forderte, im „Eskalationsfall“ Sanktionen gegenüber Russland zu verhängen. „Die Antwort muss unmissverständlich und stark sein“, sagte Weber gegenüber Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er brachte das Einfrieren von Konten oder ein Abtrennen Russlands vom Swift-Zahlungssystem sowie einen Stopp des Projekts Nord Stream 2 ins Spiel.

Der Konflikt in der Ostukraine wird zudem auch Teil der Gespräche von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sein. Lloyd wird am Dienstag (13.04.2021) zu einem Antrittsbesuch in Berlin erwartet und trifft dort auch auf den außen- und sicherheitspolitischen Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Jan Hecker.

Rubriklistenbild: © Turkish Presidency via dpa

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