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Neue Regeln für Trump: Jetzt soll der Ex-Präsident einen „Aufpasser“ bekommen

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Von: Caspar Felix Hoffmann

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Ex-Präsident Trump steht nach einem Abendessen mit dem Rechtsextremisten Fuentes in der Kritik. Künftig wird ihm daher ein Aufpasser zur Seite stehen.

Palm Beach – Das Abendessen von Donald Trump mit dem Rechtsextremisten Nick Fuentes und dem Rapper Kanye West hat Folgen. In Anbetracht der heftigen Kritik und in dem Bestreben, eine Wiederholung zu verhindern, führt Trumps Wahlkampfteam neue Regeln ein, um sicherzustellen, dass Personen, die sich mit ihm treffen, vorher vollständig überprüft und genehmigt werden. Dies berichtet Associated Press unter Berufung auf Trumps Wahlkampfteam. Zu den Änderungen gehöre auch, dass künftig ein hochrangiges Mitglied des Teams jederzeit bei ihm anwesend sein werde.

Donald Trump in Mar-a-Lago, wo er auch Kanye West und Nick Fuentes empfing. (Archivbild)
Donald Trump in Mar-a-Lago, wo er Kanye West und Nick Fuentes empfing. (Archivbild) © IMAGO/Thomas Cordy

Ex-Präsident Trump nach Dinner mit Rechtsextremisten Fuentes in der Kritik

Die Entscheidung folge auf die Empörung darüber, wie der ehemalige Präsident nur zwei Wochen nach der Bekanntgabe seiner dritten Kandidatur für das Weiße Haus – und unter dem Eindruck zahlreicher Untersuchungen – in einen weiteren Skandal verwickelt wurde. Trump wird zudem aus den eigenen Reihen für den Empfang des Rassisten Fuentes in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida kritisiert. „Republikaner, wir blicken auf das Jahr 2024 und wir suchen nach einem Gewinner“, zitiert Associated Press den Gouverneur von New Hampshire, Chris Sununu, der Trumps Abendessen als „absolut verwerflich“ bezeichnete. „Ich denke, das macht ihn im November 2024 noch weniger wählbar.“

Trump hat indes wiederholt erklärt, er habe erst im Nachhinein erfahren, dass er mit dem rechtsextremen Aktivisten Nick Fuentes zu Abend gegessen hatte. Der hat seine Online-Plattform dazu genutzt, antisemitische und rassistische Äußerungen zu verbreiten. Fuentes kam mit Ye, dem Rapper, der früher als Kanye West bekannt war. Trumps Wahlkampfteam habe Associated Press zufolge von einem Treffen mit Ye abgeraten, der sich zuvor ebenfalls antisemitisch geäußert hat. Aber Trump wies den Rat offenbar zurück. Fuentes habe auf Einladung von Ye an dem Abendessen teilgenommen. (cas)

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