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Der Protest gegen Donald Trump nimmt zu, doch seine Anhänger bleiben ihm treu.

USA

Trumps beste Leute

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US-Präsident Donald Trump ist umgeben von zwielichtigen Gestalten. Doch seine Anhänger bleiben ihm treu. Ein Kommentar.

Nur „die besten Leute“ wollte Donald Trump anheuern, um den „Sumpf“ in Washington auszutrocknen. Anderthalb Jahre nach Amtsantritt wird klar, in welch skandalösem Ausmaß sich der Ex-Immobilienmogul mit Kriminalität und Korruption umgeben hat. Nach der Verurteilung seines Ex-Wahlkampfmanagers und dem Schuldeingeständnis des Privatanwalts befinden sich fünf seiner engsten Vertrauten auf dem Weg ins Gefängnis.

Zwar gibt es keine Beweise für Absprachen der Trump-Kampagne mit Moskau. Dafür wird der Präsident unter Eid der Lüge über die Schweigegeldzahlungen an seine Ex-Affären und des Verstoßes gegen Parteienfinanzierungsgesetze bezichtigt. In anderen Ländern würde das eine Regierungskrise auslösen. In den USA jubeln Trumps Anhänger ihrem Helden weiter zu, und seine verlotterte Partei wirft ihre letzten Prinzipien über Bord.

Eine rasche Amtsenthebung wird es nicht geben. Wenn bei den Kongresswahlen im November die parlamentarische Mehrheit wechselt, sieht die Sache anders aus. Viel hängt von der Arbeit des Sonderermittlers Mueller und von Trump selbst ab: Sollte er seine Kumpel begnadigen, würde er seinen Gegnern mit der Justizbehinderung möglicherweise das entscheidende Argument für seinen Sturz liefern.

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