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Midterms: Trump beschimpft Demokraten und macht Andeutung

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Von: Jan-Frederik Wendt

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Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA, wirft Kappen ins Publikum bei einer Kundgebung in Robstown, Texas.
Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA, wirft Kappen ins Publikum bei einer Kundgebung in Robstown, Texas. © Nick Wagner/dpa

Donald Trump bezeichnet beim Midterms-Wahlkampf einen Demokraten als „Spinner“. Zudem deutet er seine Kandidatur für die Präsidentenwahl an.

Robstown - Der Wahlkampf für die Midterms in den USA läuft auch Hochtouren – und mittendrin: Donald Trump. Der ehemalige US-Präsident machte am Samstag (22. Oktober) in Robstown (Texas) Werbung für seine Partei – und deutete eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2024 an. Das berichtet newsweek.com.

Trump ermutigte das Publikum, den Republikanern eine rote Welle des Konservatismus zu bescheren, damit sie den Senat und das Repräsentantenhaus am 8. Novemer zurückerobern können. „Dies ist das Jahr, in dem wir das Repräsentantenhaus und den Senat zurückerobern werden“, sagte Trump. Dann lenkte der Republikaner den Blick auf die nächsten Präsidentschaftswahlen.

Trump reist unablässig durch die USA

„Im Jahr 2024 werden wir unser wunderschönes Weißes Haus zurückerobern“, sagte Trump. Zuvor deutete der Ex-Präsident an, selbst bei der Wahl anzutreten. „Um unser Land wieder erfolgreich, sicher und glorreich zu machen, werde ich es wahrscheinlich wieder tun müssen“, sagte Trump und löste damit Ovationen und laute „U.S.A., U.S.A.“-Sprechchöre aus. „Aber zuerst müssen wir im November einen historischen Sieg für die Republikanische Partei erringen.“

Trump ist in diesem Jahr unablässig durch Amerika gereist, um von Bundesstaat zu Bundesstaat für Kandidaten zu werben. Zudem packte er immer wieder seinen alten Wahlspruch des „Make America Great Again“ (MAGA) aus.

Trump beleidigt Demokraten als „Spinner“

Trump ist nun in Texas gewesen, um Kandidaten wie Gouverneur Greg Abbott, Vizegouverneur Dan Patrick, Generalstaatsanwalt Ken Paxton, Landkommissar Sid Miller und eine Reihe anderer lokaler und regionaler Kandidaten der Republikaner zu unterstützen. Trump brüstete sich laut newsweek.com damit, dass alle 33 von ihm unterstützten Kandidaten in Texas ihre Vorwahlen in diesem Jahr gewonnen haben.

Der einzige demokratische Kandidat in Texas, der besonders hervorgehoben wurde, war Beto O‘Rourke. Er kandidiert als Gouverneur. Trump bezeichnete O‘Rourke als „Spinner“, der „eure Waffen nehmen“ und „die Grenzen offen halten“ wolle. „In siebzehn Tagen werden die Menschen in Texas Beto O‘Rourke besiegen“, sagte Trump. „Und wir werden Greg Abbott behalten, einen wunderbaren Mann, einen großartigen Mann, einen großartigen Gouverneur.“ (Jan Wendt)

Die Entscheidung über die Mehrheiten im Kongress fällt jedoch erst am Wahltag. Wie dieser abläuft und wann die Ergebnisse veröffentlicht werden, erfahren Sie in unserem Zeitplan.

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