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US-Präsident Donald Trump im Garten des Weißen Hauses.

USA

Trump nimmt Stellung zu Russland-Affäre

US-Präsident Donald Trump hat in der Russland-Affäre schriftliche Antworten an Sonderermittler Robert Mueller gesandt.

US-Präsident Donald Trump hat in der Russland-Affäre schriftliche Antworten an Sonderermittler Robert Mueller gesandt. Das gab Trumps Anwalt Rudy Giuliani am Dienstag bekannt. Mueller geht seit 2017 dem Verdacht nach, vor der Präsidentenwahl 2016 habe Trumps Team heimlich mit Russland zusammengearbeitet. Trump streitet dies ebenso ab wie die Regierung in Moskau.

Giuliani betonte, der Präsident habe ein „beispielloses Maß an Kooperation“ gezeigt. Nun sei es an der Zeit, die Untersuchung endlich abzuschließen. Giuliani kritisierte, viele Fragen Muellers gingen über den Rahmen einer legitimen Untersuchung hinaus. Trump selbst hatte die Ermittlungen als politische Hexenjagd bezeichnet. US-Geheimdienste sind zu der Einschätzung gelangt, dass Russland sich zugunsten Trumps in die Präsidentenwahl eingemischt habe.

Nach früheren Angaben Giulianis wollte Trump sich zu der Frage äußern, ob sein Wahlkampfteam mit Russland kooperiert habe, nicht jedoch zu der Frage, ob der Präsident die Ermittlungen hintertreiben wollte. Muellers Untersuchung dreht sich um beide Aspekte. Gegen mehrere frühere Trump-Berater hat der Sonderermittler bereits Klagen angestrengt. Offen ist, ob Mueller Trump zu einer Zeugenbefragung vorladen will. Zuletzt nannte Trump es unwahrscheinlich, dass er einem solchen Gespräch zustimmen würde. (rtr)

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