Guinea

Tote bei Referendum

Begleitet von Ausschreitungen haben die Menschen in Guinea gewählt und über ein umstrittenes Referendum abgestimmt.

Im westafrikanischen Guinea sind während der Parlamentswahlen sowie des Referendums über eine neue Verfassung mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Der Urnengang hatte am Sonntag stattgefunden und wurde von Ausschreitungen begleitet. 

Die Opposition kritisiert, dass Präsident Alpha Conde nach zehnjähriger Amtszeit durch eine zu seinen Gunsten revidierte Verfassung weiter herrschen will. Dagegen wird in dem 12,5 Millionen Einwohner umfassenden Land seit Oktober demonstriert. Bis März kamen 37 Menschen ums Leben. (dpa)

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