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In Tunesien sind die Menschen auf die Straße gegangen, um gegen zu wenig Arbeit und zu hohe Lebenskosten zu demonstrieren.
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In Tunesien sind die Menschen auf die Straße gegangen, um gegen zu wenig Arbeit und zu hohe Lebenskosten zu demonstrieren.

Tunesien

14 Tote bei Demonstration gegen Arbeitslosigkeit

Die Opfer seien mit Benzinbomben, Steinen und Stöcken bewaffnet gewesen und hätten öffentliches Eigentum angegriffen. Mehrere Polizisten wurden ebenfalls verwundet, einige von ihnen schwer.

Bei Unruhen in Tunesien sind am Wochenende offiziellen Angaben zufolge 14 Zivilisten ums Leben gekommen. In der Stadt Rgeb und der Provinz Gassrine seien sechs Menschen getötet worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Tap am Sonntag. Die Opfer seien mit Benzinbomben, Steinen und Stöcken bewaffnet gewesen und hätten öffentliches Eigentum angegriffen. Mehrere Polizisten wurden dem Bericht zufolge ebenfalls verwundet, einige von ihnen schwer. Nach vorherigen Angaben der Regierung starben bei den Unruhen in Städten nahe der Grenze zu Algerien acht Menschen.

Als Auslöser der Demonstrationen gelten Unmut über hohe Arbeitslosigkeit und mangelnde Investitionen. Die Opposition forderte Präsident Zine al-Abidine Ben Ali zur Verhängung eines Schießverbots für Sicherheitskräfte auf, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Die Regierung erklärte, Polizisten hätten aus Notwehr geschossen, weil sie mit Brandsätzen und Steinen angegriffen worden seien. Mit den Todesfällen erreichen die seit Wochen andauernden Proteste einen vorläufigen Höhepunkt in dem Land, das in Nordafrika als vergleichsweise stabil gilt. (rtr)

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