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Polizeibeamte stehen vor einem Haus in der Josef-Schregel-Straße in Düren, das wegen Terrorverdachts durchsucht wird. Foto: Henning Kaiser

Mögliche Anschlagspläne

Razzien gegen islamistische Gefährder: Vier Gewahrsamnahmen

Zugriff am frühen Morgen: Mit Spezialkräften ist die Polizei am Donnerstag zu Wohnungsdurchsuchungen in Düren und Köln ausgerückt. Hintergrund sind mögliche Anschlagspläne.

Köln (dpa) - Bei der Razzia gegen mutmaßliche islamistische Gefährder hat die Polizei in Düren und Köln vier Männer zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam genommen. Es handele sich nicht um Festnahmen, betonte die Polizei am Donnerstag.

Hintergrund der Durchsuchungsaktion seien Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden, die auf einen Terrorverdacht hindeuten, teilte die Kölner Polizei mit.

Der Fokus liege auf einer Wohnung in Düren - auch in Köln seien Wohnungen durchsucht worden. Bei dem Einsatz wurden auch Spezialkräfte eingesetzt. Die Männer hätten möglicherweise einen Anschlag begehen wollen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Bei der Durchsuchung eines ehemaligen Geschäftshauses in der Kölner Innenstadt, das zurzeit saniert wird, schlug ein Sprengstoffspürhund an.

Der Einsatz habe um vier Uhr begonnen. In der Wohnung in Düren sei "nach weiteren konkreten Anhaltspunkten für eine Anschlagsplanung" gesucht worden, teilte die Polizei mit. Beamte trugen am Morgen Pappkartons aus der Wohnung, wie ein dpa-Reporter berichtete. Zu sehen waren Polizisten und weitere Personen - offensichtlich Beamte in Zivil.

PM der Polizei

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