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Tausende demonstrieren in Berlin gegen eine rechte Demonstration.

Jahrestag der Novemberpogrome

Tausende demonstrieren gegen rechte Demonstration

Am Jahrestag der Novemberpogrome ziehen mehrere Demonstrationen durch Berlin - unter anderem ein umstrittener rechter "Trauermarsch" und eine große Gegendemonstration.

Zahlreiche Menschen haben sich in Berlin am Jahrestag der Pogromnacht einer rechten Demonstration entgegengestellt. Der vom rechten Bündnis „Wir für Deutschland“ angemeldeten und von den Behörden genehmigten Demonstration „Trauermarsch für die Toten von Politik“ mit bis zum Abend etwa 100 Teilnehmern stellten sich am Freitag in Berlin-Mitte laut Polizei mehrere Tausend Gegendemonstranten auf dem Washingtonplatz und der Marschallbrücke entgegen.

In den Reden der Gegendemonstranten wurde an den Holocaust erinnert. Auf Transparenten und Schildern stand zu lesen „Vielfalt statt Hetze“, „Nie wieder Antisemitismus oder Fremdenhass jeglicher Art“ oder auch „Traurig, dass ich gegen Menschenhass protestieren muss“.

Zuvor hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg in zweiter Instanz und in einer Eilentscheidung die Aufhebung des behördlichen Demonstrationsverbots gegen den sogenannten Trauermarsch der Rechten verfügt. (dpa)

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