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Tankrabatt ab 1. Juni: Ansturm kann für Pendler zum Problem werden

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Von: Jens Kiffmeier

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Sinken die Preise ab 1. Juni? Die Ampel führt den Tankrabatt ein.
Sinken die Preise ab 1. Juni? Die Ampel führt den Tankrabatt ein. © Marijan Murat/dpa

Hoffen auf billiges Benzin: Ab 1. Juni erhalten die Deutschen über das Entlastungspaket 2022 einen Tankrabatt. Doch vorher zu tanken, könnte ratsam sein.

Berlin – Der Countdown läuft: Ab dem 1. Juni 2022 gilt der Tankrabatt aus dem Entlastungspaket 2022. Autofahrerinnen und Autofahrer können dann endlich wieder billiger Benzin oder Diesel tanken. Doch der ADAC warnt vor einem Ansturm. Es sei zu befürchten, dass sich vor den Tankstellen dann lange Schlangen bildeten und es vielerorts zu Engpässen komme, berichtete chip.de. Deswegen sollten insbesondere Pendlerinnen und Pendler das nächste Volltanken nicht bis zum Monatsende hinauszögern.

Warum Autofahrer trotz des Tankrabatts ab 1. Juni eine böse Überraschung erleben können, erklärt kreiszeitung.de in einem ausführlichen Bericht

Der Tankrabatt wurde von der Ampel-Koalition von Olaf Scholz (SPD) im Rahmen des Entlastungspaketes beschlossen. Er soll die hohen Preise für Benzin und Diesel abfedern. Startschuss ist der 1. Juni 2022. Ab diesem Zeitpunkt soll die Energiesteuer um 14 bis 30 Cent pro Liter gesenkt werden. Dennoch könnten Autofahrer eine böse Überraschung an den Zapfsäulen erleben. Warum – das erklärt kreiszeitung.de in einem ausführlichen Bericht.

Entlastungspaket 2022: Diese Maßnahmen plant die Ampel ab 1. Juni parallel zum Tankrabatt

Weitere Entlastungen aus dem Entlastungspaket 2022 nach dem 1. Juni: Parallel zum Tankrabatt führt die Regierung das 9-Euro-Ticket im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) ein. Für drei Monate können Bahnkunden dann mit dem 9-Euro-Monatsticket kreuz und quer mit den Regionalzügen durch Deutschland reisen. Zu kaufen gibt es das 9-Euro-Ticket ab 23. Mai bei der Deutschen Bahn. Alle Informationen zu der Rabattaktion und zum Vorverkauf erteilen die einzelnen Verkehrsverbünde. Um ansonsten die hohen Energiekosten auszugleichen, gibt es auch noch eine Energiepauschale von 300 Euro, ein Hartz-IV-Zuschuss sowie einen Kindergeldbonus.

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