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Eklat um Gerhard Schröder: Altkanzler feiert „Tag des Sieges“ in russischer Botschaft

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Gerhard Schröder und Gattin So-yeon Schröder-Kim
Partygäste in der russischen Botschaft in Berlin: Gerhard Schröder und Gattin So-yeon Schröder-Kim (Archivbild). © IMAGO/Rainer Droese

Neue Aufregung um Gerhard Schröder: Der Altkanzler feiert in russischer Botschaft den „Tag des Sieges“. Auch AfD und Linke waren bei der Party dabei.

Berlin - Die große Parade in Moskau fiel in diesem Jahr wegen des Ukraine-Krieges etwas kleiner aus, doch der „Tag des Sieges“ wurde trotzdem gebührend gefeiert: So hatte Russlands Botschaft in München am Dienstag (9. Mai) ebenfalls eine große Party zum Feiertag veranstaltet. Dieser erinnert an den Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Der russische Botschafter Sergej Netschajew hatte zu diesem Anlass geladen - und es waren zahlreiche Gäste anwesend, darunter auch bekannte Persönlichkeiten.

Laut Recherchen deutscher Medien waren unter den Gästen der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder und seine Frau So-yeon Schröder-Kim. Gerhard Schröder steht aufgrund seiner engen Beziehung zum russischen Präsidenten Wladimir Putin seit langem in der Kritik. Kürzlich verlor er eine Klage, mit der er versucht hatte, seine Privilegien als ehemaliger Kanzler zurückzuerlangen, die ihm 2022 entzogen worden waren.

Party zum „Tag des Sieges“: Gerhard Schröder feiert in Russlands Botschaft mit

Die Gästeliste der Party enthielt auch die Namen der beiden AfD-Politiker Alexander Gauland und Tino Chrupalla, die laut Bericht der Bild-Zeitung dem russischen Botschafter ein Geschenk überreicht haben sollen. Klaus Ernst von den Linken, derzeit Mitglied des Bundestags, und der frühere SED-Generalsekretär Egon Krenz waren ebenfalls unter den Gästen.

Die Feier fand statt, während der Krieg in der Ukraine andauert und insbesondere die Kämpfe um die Stadt Bachmut weitergehen. (Hannah Köllen)

Für diesen von der Redaktion geschriebenen Artikel wurde maschinelle Unterstützung genutzt. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung von unserer Autorin Hannah Köllen und von Redakteur Jens Kiffmeier sorgfältig überprüft.

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