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Bannon
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Stephen Bannon war Chefstratege des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump.

Ausschuss zur Kapitol-Attacke

Steve Bannon: Früherer Chefstratege von Donald Trump vorgeladen

  • Christian Stör
    VonChristian Stör
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Ein Ausschuss in den USA untersucht den Angriff auf das Kapitol am 6. Januar in Washington D.C. Jetzt wird Trumps Ex-Chefstratege Steve Bannon vorgeladen.

Washington, D.C. - Die Attacke auf das Kapitol am 6. Januar 2021 beschäftigt die USA bis heute. Im Juli nahm ein Sonderausschuss des Repräsentantenhauses seine Arbeit auf, um den Angriff und vor allem die Verbindung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump zu den Unruhen zu beleuchten.

Damals waren vier Polizisten geladen, die sich während des Angriffs dem Mob entgegengestellt hatten. Sie nutzen die Gelegenheit, um mit Donald Trump und den Republikanern anzurechnen, die nach dem „terroristischen Angriff eines Pro Trump-Mobs“ versucht hatten, die Geschehnisse kleinzureden oder die Verantwortung von sich zu schieben.

Ausschuss zur Kapitol-Attacke lädt Trump-Vertraute vor

Nun kommt es zum nächsten Schritt. Der parlamentarische Untersuchungsausschuss hat jetzt vier enge Vertraute von Donald Trump vorgeladen. An erster Stelle zu nennen ist dabei Trumps ehemaliger Stabschef Mark Meadows, der dem Ausschuss schildern soll, was Trump und sein Umfeld am 6. Januar über die „Ereignisse auf dem Capitol Hill“ gesagt hatten.

Ebenfalls geladen ist der ehemalige Berater Dan Scavino. Er soll mit Trump am 5. Januar darüber gesprochen haben, wie die Mitglieder des Kongresses davon überzeugt werden sollten, die Wahl von Trumps Nachfolger Joe Biden nicht zu bestätigen. Die Bestätigungssitzung war der Anlass, weshalb am 6. Januar hunderte Trump-Fans nach einer Ansprache des scheidenden Präsidenten das Kapitol stürmten. Fünf Menschen kamen dabei ums Leben.

Außerdem lud der Ausschuss den ehemaligen Trump-Berater Steve Bannon sowie den damaligen Trump-Vertrauten Kashyap Patel vor. Der Ausschuss verlangt, dass die vier Männer bis zum 7. Oktober eine Reihe von Dokumenten vorlegen und in der darauf folgenden Woche vor dem Kongress aussagen.

Donald Trump und Mark Meadows.

Trump-Mitarbeiter sollen über Vorgänge rund um 6. Januar berichten

Der Ausschuss wirft allen vier Männern vor, auf unterschiedliche Art und Weise zu versucht haben, die Bestätigung der Wahl von Joe Biden zum US-Präsidenten zu verhindern oder Informationen über derartige Versuche zu haben. Sie sollen vor oder am 6. Januar mit Trump in Kontakt gestanden haben und mutmaßlich relevante Informationen über die Vorgeschichte des Angriffs haben. Dies solle nun untersucht werden. Die Männer sind außerdem aufgefordert, bestimmte Dokumente vorzulegen. Ziel sei, „die Fakten, Umstände und Ursachen“ der Kapitol-Attacke aufzuklären.

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Anhänger Trumps hatten am 6. Januar den Sitz des US-Kongresses in Washington erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Trump musste sich wegen des Angriffs einem Amtsenthebungsverfahren stellen, weil er seine Anhänger zuvor in einer Rede aufgestachelt hatte. Am Ende des Verfahrens wurde der Republikaner jedoch freigesprochen. Der Ausschuss im US-Repräsentantenhaus soll die Hintergründe des Angriffs auf das Kapitol untersuchen. Die Einrichtung des Untersuchungsgremiums war bereits Gegenstand heftiger parteipolitischer Auseinandersetzungen. (cs/dpa/afp)

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