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Angriffe auf Nicht-Deutsche häufen sich in Chemnitz.

Rechtsextremismus

Staatsschutz ermittelt nach Angriff auf Tunesier in Chemnitz

Ein Mann wird in Chemnitz von vier Männern am Mittwochabend geschlagen und verletzt. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.

Nach einem offenbar fremdenfeindlichen Angriff auf einen Tunesier in Chemnitz hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Zeugen zufolge sollen vier Männer am Mittwochabend auf den am Boden liegenden 41-Jährigen eingeschlagen und ihn verletzt haben, wie die Polizei Chemnitz am Freitag mitteilte. Zudem sollen sie fremdenfeindliche Äußerungen von sich gegeben haben.

Anschließend seien die mutmaßlichen Täter, von denen zunächst nur vage Personenbeschreibungen vorlagen, rasch vom Tatort verschwunden. Das Staatsschutzdezernat der Kriminalpolizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung auf. Unklar war zunächst, was dem Angriff vorausgegangen war.

Zudem prüfen die Ermittler mögliche Zusammenhänge mit einer gefährlichen Körperverletzung vom 1. September, bei der ein 20-jähriger Afghane von vier Vermummten geschlagen und verletzt wurde. Am selben Abend fand in Chemnitz eine Großveranstaltung von AfD, Pegida, der rechtspopulistischen Bewegung Pro Chemnitz und weiteren rechten Gruppierungen mit tausenden Teilnehmern statt. (afp)

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