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Söder fürchtet „schwerste Zeiten für die Union“ - SPD setzt Höhenflug fort

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Von: Ares Abasi

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder befürchtet einen Linksrutsch. Indes baut die SPD ihren Vorsprung zur CDU weiter aus.

Berlin - In den aktuellen Umfragen sieht es nicht gut aus für die Union. In drei Wochen wählen die Bürger:innen einen neuen Bundestag – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) befürchtet nun einen möglichen Abstieg in die Opposition. Der Parteichef sagt der Welt am Sonntag, dass eine Trendwende noch möglich sei, „es ist aber in der Tat sehr ernst, und es wird knapp. Es „kommen schwerste Zeiten auf die Partei zu“, falls die CDU oder CSU nach der Bundestagswahl 2021 nicht in der Regierung vertreten sein sollten.

Söder forderte, dass Ziel sein müsse, die stärkste Fraktion im Bundestag zu werden. So könne man einen Linksrutsch durch eine rot-grün-rote Regierung verhindern. Es gebe „nur zwei“ Möglichkeiten: „Entweder einen Linksrutsch mit der Linkspartei oder mit einer Ampel“. Die Ampel – ein Bündnis aus den Grünen, der SPD und der FDP – sei ein „verdünnter Linksrutsch“, denn die Liberalen wären die kleinste Partei. Die Union müsse das „deutlicher machen“.

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Markus Söder
Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Markus Söder nimmt an einer Pressekonferenz teil. © Sven Hoppe/dpa/Archivbild

SPD: Immer größerer Vorsprung zur Union vor Bundestagswahl

Die Alternative sei ein Bündnis unter bürgerlicher Führung. „Ein Linksrutsch führt immer in die Arbeitslosigkeit und Verschuldung“, behauptet Söder. Nach dem Ende von Rot-Grün habe es fünf Millionen Arbeitslose gegeben. Deutschland sei fast bankrott gewesen.

Die aktuellen Umfragen zeigen, dass die SPD ihren Vorsprung zur Union immer weiter ausbaut. Der „Sonntagstrend“ des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der „Bild am Sonntag“ gab an, dass die SPD nun bei 25 Prozent sei. In der Vorwoche lag ihr Wert noch bei 24 Prozent. Die Union verlor indes einen Punkt und liegt nun bei 20 Prozent. Seit Beginn der Sonntagstrend-Umfragen 2010 sei das der größte Vorsprung der SPD.

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Die Grünen verloren einen Punkt und waren bei nun 16 Prozent. Die AfD erhielt einen weiteren Punkt und kam auf zwölf Prozent. Die FDP blieb bei 13 Prozent und die Linke bei sieben. Vom vergangenen Montag (30.08.2021) bis Freitag (03.09.2021) befragte Insa für den „Sonntagstrend“ 1427 Menschen.

In der Civey-Umfrage des Spiegel-Magazin liegen die Sozialdemokraten ebenfalls bei 25 Prozent. Das sei der beste Wert der SPD in einer SPIEGEL-Umfrage seit 2017. Die Union erhält jedoch, mit 23 Prozent, einen besseren Wert als in der Sonntagstrend-Umfrage. Auch die Grünen schneiden mit 18 Prozent besser ab. FDP, Linke und AfD haben im Vergleich zur Vorwoche an Stimmen verloren. (Ares Abasi)

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