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Spar-Gipfel ist notwendig

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Von: Tim Szent-Ivanyi

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Einen Gipfel zum Gassparen fordert unser Kommentator.
Einen Gipfel zum Gas sparen fordert unser Kommentator. © Bernd Weißbrod/dpa

Nötig wäre jetzt ein Gasspar-Gipfel der Regierung, um mit Industrie und Handwerk zu besprechen, wie die Prioritäten richtig gesetzt werden können. Der Kommentar.

Es wird ernst. Netzagentur-Chef Klaus Müller nennt die Lage bei der Versorgung mit Gas „sehr angespannt“. Sicher, die Bundesregierung hat bereits einiges getan, damit russisches Gas ersetzt werden kann. Am Ende wird es aber darauf ankommen, Gas zu sparen. Und hier gibt es außer Appellen der Bundesregierung noch keinerlei Initiativen.

Finanzielle Anreize sind dabei regelrecht unsinnig, schließlich werden sich die Gaspreise noch verzigfachen, so dass vielen Menschen gar nichts anderes übrig bleiben wird, als deutlich weniger zu verbrauchen. Doch die Verbrauchenden müssen auch in die Lage versetzt werden zu sparen. Doch für neue Geräte bestehen lange Lieferfristen und Handwerker sind ausgebucht.

Nötig wäre daher ein Gasspar-Gipfel der Regierung, um mit Industrie und Handwerk zu besprechen, wie die Prioritäten richtig gesetzt werden können. Dabei sollten sich Handwerker jetzt weitgehend auf Heizung und Warmwasserversorgung konzentrieren. Den Beteiligten sollte zudem die Zusage abgerungen werden, die Notlage nicht für Preistreibereien auszunutzen.

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