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Die Explosion zerfetzte unter anderem die Tür der U-Bahn in St. Petersburg.

Reaktionen auf Anschlag in St. Petersburg

"Das sind Terroristen"

Nach dem Anschlag auf die U-Bahn von St. Petersburg sind die Hintergründe noch unklar. Russlands Präsident Putin zieht alle Möglichkeiten - einschließlich eines Terror-Anschlags - in Betracht.

Mehrere Tote, Dutzende Verletzte: In der U-Bahn von St. Petersburg ist es am Montagnachmitag zu mindestens einer Explosion gekommen. In einer anderen U-Bahn-Station wurde ein weiterer Sprengsatz entdeckt.

"Unfall, Verbrechen und vor allem Terror"

Die Hintergründe sind noch unklar. Russlands Präsident Wladimir Putin sagte kurz nach der Detonation, man ziehe alle Möglichkeiten einschließlich eines Terror-Anschlags in Betracht.

Die Ermittler gingen allen möglichen Ursachen nach - "Unfall, Verbrechen und vor allem Terror", sagte Putin. Der russische Präsident hielt sich am Tag des Anschlags in der Stadt zu einem Treffen mit Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko auf.

Der deutsche Außenminister sieht ebenfalls die Möglichkeit eines Terror-Hintergrundes: Sigmar Gabriel sagte, vieles deute auf "einen hinterhältigen Anschlag" hin, auch wenn die Hintergründe noch nicht klar seien.

Neben dem Entsetzen gebe es die große Trauer und das Mitgefühl mit den betroffenen Familien sowie den Menschen Russlands. "Das zeigt, dass wir überall auf der Welt einen großen Gegner haben: Das sind Terroristen und Menschen, die andere in Angst und Schrecken versetzen wollen."

Regierungssprecher Steffen Seibert äußerte Bestürzung. "Das sind furchtbare Nachrichten aus #StPetersburg", schrieb Seibert auf Twitter. "Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen und ihren Familien."

Auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach via Twitter seine Anteilnahme aus. "Tiefstes Mitgefühl für die Betroffenen (...) ihre Angehörigen und das russische Volk", schrieb Stoltenberg.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und die EU-Außenminister äußerten ihr Mitgefühl  "Unsere Gedanken sind bei allen Menschen Russlands", schrieb Mogherini auf Twitter.

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