IRAK

USA setzen Kopfgeld für Saddam Hussein aus

BAGDAD, 3. Juli (dpa / ap). Die US-Regierung hat eine Belohnung von 25 Millionen Dollar für Hinweise versprochen, die zur Gefangennahme des gestürzten

BAGDAD, 3. Juli (dpa / ap). Die US-Regierung hat eine Belohnung von 25 Millionen Dollar für Hinweise versprochen, die zur Gefangennahme des gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein führen. Das bestätigte Außenminister Colin Powell am Donnerstag. Danach wird derselbe Betrag auch für Beweise gezahlt, dass Saddam nicht mehr lebt.

Bei drei Angriffen auf US-Soldaten in Irak wurden am Donnerstag zehn US-Amerikaner verletzt. Nach Angaben des US-Zentralkommandos feuerte ein Iraker am Donnerstagmorgen in Bagdad auf einen US-Soldaten und verletzte ihn schwer. Andere US-Soldaten hätten den Angreifer getötet. Weitere sechs US-Soldaten wurden verletzt, als ihr Fahrzeug nahe der westirakischen Stadt Ramadi auf einen Sprengsatz fuhr.

Bei einem Panzerfaustangriff auf ein Militärfahrzeug in Bagdad wurden nach Zeugenangaben drei US-Soldaten verletzt. Ein Zeuge sagte, andere US-Soldaten hätten daraufhin einen Mann erschossen und mehrere Schulkinder verletzt. Ein Iraker starb, als bei einer Demonstration in der Stadt Bakuba ein Sprengsatz explodierte.

Der polnische General Stanislaw Koziej warnte, Irak könne zu einem "zweiten Vietnam" mit lang andauernden Partisanenkämpfen werden, wenn nicht bald der Wiederaufbau des Landes beginne.

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