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US-Soldaten nach ihrer Rückkehr aus dem Irak auf der US-Airbase in Wiesbaden-Erbenheim.

US-Soldaten

Selbstmordrate auf Höchststand

Die Selbstmordrate unter amerikanischen Soldaten hat 2008 den höchsten Stand seit drei Jahrzehnten erreicht. Mindestens 128 Armeeangehörige setzten ihrem Leben im abgelaufenen Jahr ein Ende.

Washington. Die Selbstmordrate unter amerikanischen Soldaten hat 2008 den höchsten Stand seit drei Jahrzehnten erreicht. Mindestens 128 Armeeangehörige setzten ihrem Leben im abgelaufenen Jahr ein Ende, wie amerikanische Medien aus Statistiken des Verteidigungsministeriums berichteten.

Auf 100 000 Soldaten kamen demnach gut 20 (20,2) Selbstmorde. Dieser Wert war das vierte Jahr nacheinander angestiegen: 2005 lag er bei 12,7 Fällen pro 100 000 Soldaten, 2006 bei 15,3 und 2007 bei 16,8. Erstmals seit dem Vietnamkrieg überschritt die Selbstmordrate unter Soldaten damit die von Altersgenossen mit ähnlichem sozialen Hintergrund in der allgemeinen US-Bevölkerung.

15 weitere Todesfälle in der US-Armee würden noch untersucht, bei denen es sich vermutlich auch um Selbstmord handelt. (dpa)

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