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Seenotrettung im Mittelmeer durch die Retter von „Alan Kurdi“.

Seenotrettung

40 Migranten an Bord der „Alan Kurdi“ dürfen in Malta an Land

40 aus der Seenot gerettete Menschen dürfen die „Alan Kurdi“ verlassen und an Malta an Land. Sie sollen auf andere EU-Staaten verteilt werden. 

Die 40 Migranten an Bord des deutschen Rettungsschiffs „Alan Kurdi“ dürfen in Malta an Land gehen. Die Regierung in Malta gab nach eigenen Angaben vom Samstagabend ihr Einverständnis, nachdem sich mehrere EU-Staaten zur Aufnahme der Geflüchteten bereit erklärt hatten. Der maltesische Grenzschutz werde die Geflüchteten noch in internationalen Gewässern von Bord der „Alan Kurdi“ holen und in die Hauptstadt Valletta bringen. 

Italiens Innenminister Matteo Salvini verwehrt Einfahrt in italienischen Hafen

Die Regierung Maltas erklärte nicht, in welche EU-Staaten die Migranten an Bord des Schiffs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye gebracht werden sollen. Die portugiesische Regierung hatte am Samstag ihre Bereitschaft zur Aufnahme von fünf Migranten bekundet. Demnach boten auch Deutschland, Frankreich und Luxemburg an, einen Teil der Geflüchteten aufzunehmen. 

Lesen Sie hier einen Kommentar zum Thema: Mehr Hilfe für Bootsflüchtlinge - Seenotrettung ist kein Menschenhandel

Am Donnerstag hatte Italiens Innenminister Matteo Salvini bereits dem Rettungsschiff die Einfahrt in einen italienischen Hafen verwehrt. Derweil müssen weiterhin 161 Migranten an Bord des spanischen Rettungsschiffs „Open Arms“ ausharren. Das Schiff hatte die Menschen am Donnerstag und Freitag aus Seenot im Mittelmeer gerettet. Drei Frauen, darunter zwei Schwangere, duften in Italien an Land gehen. (afp)

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