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IS Schweiz

Schweizer Behörden heben mutmaßliche IS-Terrorzelle aus

Im Nahen Osten verbreitet die Terrormiliz Islamischer Staat Angst und Schrecken. Schweizer Ermittler wollen nun einen IS-Anschlag in Europa vereitelt haben. Wie konkret die Gefahr war, ist jedoch unklar.

Die Schweizer Behörden haben nach eigenen Angaben Anschlagspläne der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Europa vereitelt. Drei irakische Staatsangehörige würden verdächtigt, IS unterstützt und Bombenangriffe vorbereitet zu haben, teilte die Bundesanwaltschaft (BA) am Freitag in Bern mit. Details zu den Plänen wurden nicht bekannt gegeben.

Die Verdächtigen sitzen schon seit Ende März in der Schweiz in Untersuchungshaft. Schweizer Medien hatten über den Fall berichtet. Die Behörden gingen aber erst jetzt damit an die Öffentlichkeit - «um laufende Ermittlungsergebnisse im In- und Ausland nicht zu gefährden», wie es hieß. Zu möglichen Anschlagzielen gab es keine näheren Angaben. Ob auch Deutschland im Fokus der mutmaßlichen Terroristen stand, wurde nicht mitgeteilt.

«Aufgrund der internationalen Verflechtung dieses Falles zählt die BA auch auf die Kooperation anderer Staaten», hieß es lediglich. In den vergangenen Monaten habe die Bundesanwaltschaft Rechtshilfeersuchen an europäische Partnerbehörden geschickt. Aus Finnland sei bereits eine Antwort eingetroffen, berichtete der Schweizer «Tagesanzeiger». Die Schweizer Behörden arbeiteten nach eigener Aussage in dem Fall zudem eng mit der US-Bundespolizei FBI zusammen. (dpa)

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