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Honduras

Schüsse in Tegucigalpa

  • Klaus Ehringfeld
    VonKlaus Ehringfeld
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Zelaya-Anhänger werden nach Protesten festgenommen, 26 Menschen werden verletzt. Auf einen der streikenden Lehrer wird geschossen. Unter den Festgenommenen sind auch Oppositions- und Gewerkschaftsführer. Von Klaus Ehringfeld

Bei Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya sind in Honduras am Donnerstag (Ortszeit) mindestens 26 Menschen verletzt worden. 88 Demonstranten wurden festgenommen. Ein Lehrer wurde lebensgefährlich verletzt. Wer den Schuss auf ihn abgab, blieb zunächst unklar. Die Lehrer streiken ebenso wie viele andere öffentlich Beschäftigte. Unter den Festgenommenen sind die Oppositions- und Gewerkschaftsführer Carlos Reyes und Juan Barahona.

Die New York Times berichtete, Putsch-Präsident Roberto Micheletti habe der Rückkehr Zelayas im Rahmen des Vermittlungsangebots von Costa Ricas Präsident Óscar Arias zugestimmt. Ein US-Abgeordneter, der mit Micheletti telefonierte, dementierte dies jedoch vehement. Micheletti erklärte aber, sein Regime berate nach wie vor über den Vermittlungsvorschlag von vor einer Woche. Der honduranische Machthaber schlug vor, die Gespräche nach Honduras zu verlegen. Es sieht so aus, als wolle Micheletti Zeit gewinnen, bis den Unterstützern Zelayas die Luft ausgeht.

Zelaya reiste am Donnerstag von seinem Camp an der Grenze im Norden Nicaraguas in die Hauptstadt Managua zu einer mehrstündigen Unterredung mit US-Botschafter Hugo Llorens. Zelaya hatte Washington kürzlich gebeten, US-Konten der Putschisten einzufrieren. Zelaya begrüßte, dass Washington vier Mitgliedern der De-facto-Regierung die Visa entzogen hat. Er hat den Aufbau einer "friedlichen Volksarmee" angekündigt, mit der er in seine Heimat marschieren wolle.

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