Pjöngjang spricht von Manöver

Schüsse gen Südkorea

Das kommunistische Nordkorea hat den zweiten Tag in Folge Artilleriegeschosse über dem Gelben Meer in Richtung seines Nachbarlandes Südkorea abgefeuert.

Das kommunistische Nordkorea hat den zweiten Tag in Folge Artilleriegeschosse über dem Gelben Meer in Richtung seines Nachbarlandes Südkorea abgefeuert. Wie bereits am Vortag schlugen die Geschosse auf nordkoreanischer Seite der umstrittenen Seegrenze zwischen beiden Ländern ins Meer ein, teilte der südkoreanische Generalstab am Donnerstag mit.

US-Außenamtssprecher Philip Crowley kritisierte am Mittwoch (Ortszeit) in Washington das Artilleriefeuer sowie die Ausrufung einer "Fahrverbotszone" für Schiffe an der Grenzlinie durch Nordkorea als "provokative Handlungen". Zuvor hatte bereits Südkorea dem kommunistischen Nachbarstaat in einem Protestschreiben Provokation vorgeworfen. Südkorea werde nicht zurückschießen, solange die Geschosse aus Nordkorea nicht auf südkoreanischer Seite landen, sagte am Donnerstag ein Militärsprecher in Seoul. Nordkorea hatte von einem jährlichen Manöver gesprochen.

Unterdessen meldeten die staatlich nordkoreanischen Medien, dass ein Amerikaner wegen illegalen Grenzübertritts in Nordkorea festgenommen worden sei und verhört werde. Die Festnahme sei am Montag an der Grenze zu China erfolgt. Details wurden nicht genannt. Die Festnahme wäre die zweite eines US-Bürgers innerhalb weniger Wochen. (dpa)

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