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Die Ministerpräsidentinnen Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz, l.) und Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern) umarmen sich nach der Stellvertreterwahl.

SPD-Bundesparteitag

Scholz und Stegner abgestraft

Bei der Wahl der stellvertretenden SPD-Parteivorsitzenden haben Olaf Scholz und Ralf Stegner deutliche Dämpfer erhalten. Das beste Ergebnis erhielt Malu Dreyer.

Bei der Wahl der sechs stellvertretenden SPD-Parteivorsitzenden haben sowohl Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz als auch Schleswig-Holsteins SPD-Chef Ralf Stegner deutliche Dämpfer verpasst bekommen. Auf dem Bundesparteitag der Sozialdemokraten in Berlin erzielte Scholz am Donnerstagabend mit 59,2 Prozent bei den Delegierten die geringste Zustimmung. Nur wenig besser schnitt Stegner mit 61,6 Prozent ab. Um Scholz hatten sich nach der Bundestagswahl Spekulationen gerankt, dass er Schulz als Parteichef ablösen könnte.

Neu als Parteivize gewählt wurden die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bayerns SPD-Chefin Natascha Kohnen. Dreyer kam mit 97,5 Prozent auf das beste Ergebnis. Kohnen verbuchte 80,1 Prozent. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erreichte 86 Prozent. Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel wurde mit 78,3 Prozent als Parteivize wiedergewählt. (rtr)

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