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Die Tarifverhandlungen im Saarland sind gescheitert. 

Saarland

Hunderte Busfahrer beginnen Warnstreik im Saarland

Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen für die kommunalen Busfahrer haben rund 500 Mitarbeiter im Saarland ihre Arbeit niedergelegt. 

Rund 500 Busfahrer sind am frühen Dienstagmorgen im Saarland in einen Warnstreik getreten. Zusätzlich hätten sich noch Mitarbeiter aus den Bereichen Werkstatt und Verwaltung beteiligt, sagte der Streikleiter der Gewerkschaft Verdi. Fast alle Verbindungen seien betroffen, auch Schulbusse.

Grund für den Ausstand sind die am Montag gescheiterten Tarifverhandlungen für die rund 1000 kommunalen Busfahrer im Bundesland, wie ein Gewerkschaftssprecher mitteilte. Der Warnstreik hat demnach gegen 3.00 Uhr morgens begonnen und soll bis Mitternacht andauern. In Saarbrücken, Völklingen, Neunkirchen und Saarlouis seien bereits Busse am Morgen ausgefallen. Die betroffenen Busfahrer arbeiteten bei der Saarbahn und Saarbahn Netz sowie bei Verkehrsbetrieben.

Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband Saar (KAV) hatten Anfang der Woche die dritte Runde der Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt. Dies bedauerte der Arbeitgeberverband in einer Mitteilung ebenso wie die angekündigten Arbeitsniederlegungen. Verdi hat für neu eingestellte Busfahrer einen Einstiegslohn von 2800 Euro gefordert plus die Anhebung der Entgelte aller anderen Beschäftigten um 427 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zweieinhalb Jahren. (dpa) 

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