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Russland verliert 590 Soldaten binnen 24 Stunden

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Von: Caspar Felix Hoffmann, Karolin Schäfer, Nadja Austel, Nail Akkoyun, Andreas Apetz

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Russland erleidet schwere Verluste im Ukraine-Krieg. Auch soll die Armee in einem desolaten Zustand sein. Der News-Ticker.

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Die neuesten Entwicklungen zu den russischen Verlusten im Ukraine-Krieg entnehmen Sie bitte unserem neuen News-Ticker.

+++ 11.05 Uhr: Die Sprengstoffexperten des staatlichen ukrainischen Katastrophenschutzes haben seit Beginn der russischen Invasion über 313.000 Sprengkörper entschärft. Die entsprechende Erklärung wurde vom staatlichen ukrainischen Notfalldienst auf Telegramm veröffentlicht, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.

„Seit Beginn der russischen Invasion haben die Sprengstoffeinheiten des staatlichen ukrainischen Notfalldienstes 313.113 Sprengkörper und 2.891 Kilogramm Sprengstoff neutralisiert, darunter 2.157 Fliegerbomben“, heißt es in dem Bericht.

Ukraine-Krieg - Myroliubivka
Ein zerstörter Panzer mit einem Graffiti mit der Aufschrift „Minen“. Viele der von der russischen Armee zurückgelassenen Fahrzeuge oder Waffen wurden mit Sprengstoff vermint. © Celestino Arce Lavin/dpa

Am häufigsten waren Sprengstoffexperten in der Region Charkiw (14.121 Mal), der Region Kiew (7.119 Mal) und der Region Tschernihiw (4.315 Mal) im Einsatz. Nach Angaben des staatlichen ukrainischen Katastrophenschutzdienstes wurden in diesem Zeitraum insgesamt 77.611 Hektar kontrolliert.

Russland verliert 590 Soldaten binnen 24 Stunden

+++ 9:30 Uhr: In seinem Lagebericht vom Montag (9. Januar) hat der ukrainische Generalstab die jüngsten Entwicklungen zum Ukraine-Krieg bekannt gegeben. Innerhalb eines Tages habe das russische Militär unter anderem fast 600 Soldaten verloren.

Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen und liegen wesentlich höher als die Zahlen, die die russische Seite veröffentlicht.

Verluste Russlands: Ukrainische Armee wehrt Angriff ab und zerstört russische Hubschrauber

Update vom Montag, 9. Januar, 8.10 Uhr: Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte berichtet, dass die russische Armee mindestens sieben Raketen, 31 Luftangriffe und über 70 MLRS-Angriffe gegen die Ukraine geflogen hat. The Kyiv Independent zufolge, schossen ukrainische Streitkräfte im gleichen Zeitraum drei russische Hubschrauber - einen Ka-52, Mi-24 und Mi-8 - sowie drei Drohnen vom Typ Orlan-10 ab. Zudem sollen ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden 17 Gebiete angegriffen haben, in denen eine Konzentration russischer Truppen sei und drei Angriffe auf deren Flugabwehrraketenstellungen durchgeführt. 

Verluste im Ukraine-Krieg: Russland tötet angeblich eigene Soldaten

+++ 20.20 Uhr: Berichte werfen immer wieder ein desolates Bild auf die russische Armee. Nun soll eine Einheit der russischen Nationalgarde sechs Soldaten aus den eigenen Reihen erschossen haben. Der Grund: Die Männer hatten offenbar signalisiert, sich den ukrainischen Streitkräfte im südlichen Saporischschja ergeben zu wollen. Das teilte der ukrainische Generalstab in seinem täglichen Bericht mit. Die Streitkräfte seien erschossen worden, um „die Ausbreitung von Panik unter den Soldaten zu verhindern“, zitierte The Kyiv Independent den Generalstab.

Die Erschießung von Deserteuren gilt in Russland zwar nicht als Teil der offiziellen Militärdoktrin, allerdings gibt es immer wieder Berichte über die Verbreitung dieser Praxis. Im November meldete das britische Verteidigungsministerium etwa, dass Russland dafür besondere Einheiten der russischen Armee einsetzt. Sie sollen russische Soldaten am Rückzug hindern.

News zum Ukraine-Krieg: Weitere Kampfhubschrauber abgeschossen

+++ 19.05 Uhr: Insgesamt drei russische Drohnen und drei Kampfhubschrauber haben die ukrainischen Verteidiger am Sonntag abgeschossen. Das berichtete der ukrainische Generalstab in seinem täglichen Bericht. Zudem seien in den vergangenen 24 Stunden zehn ukrainische Luftangriffe auf Regionen, „in denen sich der Feind konzentriert“ durchgeführt worden. Den Angaben zufolge seien außerdem Treibstofflager getroffen worden.

Verluste im Ukraine-Krieg: Russischer Kampfhubschrauber abgeschossen

+++ 17.30 Uhr: Ukrainische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben an der Ostfront erneut eine russische Drohne sowie zusätzlich einen Kampfhubschrauber abgeschossen. Zwischen 11 und 14 Uhr seien die Flugobjekte von ukrainischen Luftabwehrraketen getroffen worden, zitierte Ukrainska Pravda die ukrainische Luftwaffe. Dabei handelte es sich „höchstwahrscheinlich“ um einen Ka-52-Hubschrauber und eine Orlan-10-Aufklärungsdrohne. Zuvor wurde über der Region Dnipropetrowsk ebenfalls eine feindliche Aufklärungsdrohne zerstört.

Ukraine-Krieg: Ukrainische Marinesoldaten töten russische Soldaten

+++ 13.20 Uhr: Ukrainische Marinesoldaten hätten im Laufe des vergangenen Tages (7. Januar) acht russische Soldaten getötet. Dies teilte der Pressedienst der ukrainischen Marine auf Facebook mit. „Gestern vernichteten die Marinesoldaten acht Besatzer“, heißt es in dem Bericht. Artillerieeinheiten und Einheiten der ukrainischen Marineinfanterie hätten dem russischen Militär Feuerschaden zugefügt. Die Verluste der russischen Streitkräfte würden derzeit geprüft.

Ukraine-Krieg: Ein mit Leichen russischer Soldaten beladener Zug kommt in Russland an

+++ 10.15 Uhr: Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte hat gemeldet, dass ein Zug mit Kühlgeräten, die mit toten russischen Soldaten beladen waren, in der russischen Oblast Kemerowo eingetroffen ist. „Der Feind hat weiterhin Verluste zu beklagen. Ein Zug mit Kühlschränken voller toter Russen ist im Gebiet Kemerowo aus Rostow am Don angekommen“, so der Generalstab. „Die Leichen sollen in die örtlichen Leichenhallen gebracht werden.“

Ukraine-Krieg: Ukrainisches Militär greift russische Stellungen an

+++ 8.35 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben 26 russische Stellungen angegriffen, wie der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am Morgen mitgeteilt hat. Der Generalstab gab nicht an, wo sich die Stellungen befanden. Nach Angaben des Generalstabs erleiden die russischen Streitkräfte bei ihren Offensivoperationen in der Nähe von Bachmut, Awdijiwka und Lyman in der Region Donezk schwere Verluste.

Ukraine-Krieg: Russische Verluste verhindern Kessel um Bachmut

Update vom Sonntag, 8. Januar, 6.00 Uhr: Wie das Institut für Kriegsstudien mitteilt, seien russische Truppen noch weit davon entfernt, Bachmut einzukesseln. Die russische Offensive in Soledar, Oblast Donezk, deute aufgrund hoher Verluste nicht auf eine bevorstehende Einkreisung von Bachmut hin – im Gegensatz zu den Behauptungen russischer Propagandisten, Russland habe Soledar eingenommen. So ist die Einschätzung des Instituts für Kriegsstudien.

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: „Tiefer Rückzug“ für Russland nicht mehr möglich

+++ 21.20 Uhr: Dank der Maßnahmen der ukrainischen Verteidigungskräfte können die russischen Angreifer an der Tavria-Front sich nicht mehr weit hinter die Frontlinien zurückziehen. Das berichtete der ukrainische Brigadegeneral Oleksandr Tarnavskyi: In diesem Gebiet gebe es „für den Feind das Konzept des ‚tiefen Rückzugs‘ nicht mehr.“

Man habe außerdem an den Fronten von Charkiw und Cherson dank einer „geschickten Kombination aus Feuer und Manöver“ erfolgreiche Gegenoffensiven durchgeführt. Das ukrainische Militär kontrolliere nun die Verteidigungshandlungen der russischen Besatzungstruppen.

Verluste im Ukraine-Krieg: Explosionen in russisch besetzten Gebieten

Update vom Samstag, 7. Januar, 7.15 Uhr: Der ukrainische Generalstab berichtet, dass das ukrainisches Militär russische Angriffe in der Nähe von 14 Siedlungen in den Oblasten Luhansk und Donezk abgewehrt hat. Das vermeldet The Kyiv Independent.

Im Laufe des vergangenen Tages hat Russland einen Raketenangriff und 20 Angriffe mit Mehrfachraketen abgefeuert, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte weiter mit.

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Russland verliert 539 Wehrpflichtige

+++ 15.55 Uhr: Laut einer gemeinsamen Berechnung der BBC Russland und der russische Nachrichtenagentur Mediazone sind nach aktuellem Stand 539 russische Wehrpflichtige in der Ukraine getötet worden. Die bei dem Angriff in Makijiwka gefallenen wehrpflichtigen Soldaten wurden dabei nicht eingerechnet.

„Auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Daten ist es uns gelungen, die Namen von 500 Wehrpflichtigen zu ermitteln, die seit Oktober in der Kampfzone auf dem Territorium der Ukraine getötet wurden. Weitere 39 Personen sind auf dem Territorium Russlands gestorben“, so der Bericht. Als angebliche Todesursache seien dabei am häufigsten Herzprobleme, Unfälle und Alkoholmissbrauch gemeldet worden.

Laut Bericht der Ukrainska Pravda jedoch sollen die Wehrpflichtigen als Gründe für die hohen russischen unter anderem den intensiven und präzisen Artilleriebeschuss aus der Ukraine nennen. Auch die schlechte Koordinierung zwischen den russischen Einheiten sowie Probleme mit der Kommunikation und dem Kartenmaterial würden genannt.

Verluste im Ukraine-Krieg: Keine taktischen Erfolge Russlands

Update vom Freitag, 06. Januar, 07.48 Uhr: Gestern starteten russische Truppen Offensiven in Richtung Bachmut und Lyman. Dabei versuchten sie ihre taktische Position in Richtung Kupiansk und Avdiivka zu verbessern. Der Versuch blieb laut eines Berichtes erfolglos. Die Verteidigungskräfte der Ukraine konnte russische Angriffe in der Nähe von insgesamt zwölf Siedlungen abgewehrt.

Verluste im Ukraine-Krieg: Russische Soldaten mit Mörsern vertrieben

Erstmeldung vom Donnerstag, 05. Januar: Moskau/Kiew – Scharfschützen des ukrainischen Grenzschutzes sollen an der Bachmut-Front mehrere russische Soldaten aus einer Entfernung von 1500 Metern mithilfe von Scharfschützengewehren getötet haben. Darüber hinaus sollen Mörser eingesetzt worden sein, um weitere Soldaten der russischen Armee zu vertreiben. Dies berichtet der Staatliche Grenzschutzdienst der Ukraine auf Telegram.

Darüber hinaus sind Videoaufnahmen aufgetaucht, die angeblich zeigen, wie Jewgeni Prigoschin, Chef der Söldnergruppe Wagner, rekrutierte Gefangene beglückwünscht, die nach sechsmonatigen Einsätzen in der Ukraine begnadigt wurden. Das russische Staatsagentur RIA Novosti veröffentlichte das Video, in dem Prigoschin mutmaßliche Wagner-Rekruten, umarmt und mit ihnen spricht. Zuletzt sind in den Kämpfen rund um Bachmut auch viele Wagner-Söldner getötet worden – Russland wertet die Kämpfer jedoch nicht als offizielle Todesopfer. (nak/kas)

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