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Seit Ende März befindet sich Kreml-Kritiker Alexej Nawalny im Hungerstreik, um auf seine katastrophalen Haftbedingungen aufmerksam zu machen. (Symbolfoto)
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Seit Ende März befindet sich Kreml-Kritiker Alexej Nawalny im Hungerstreik, um auf seine katastrophalen Haftbedingungen aufmerksam zu machen. (Symbolfoto)

Oppositionspolitiker in Haft

Russland: Kreml-Kritiker Nawalny droht Zwangsernährung

  • Ute Fiedler
    VonUte Fiedler
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Um sich gegen seine katastrophalen Haftbedingungen in einem Straflager in Russland zu wehren, greift Kreml-Kritiker Alexej Nawalny zu drastischen Mitteln.

Moskau - Die russischen Behörden drohen offenbar mit der Zwangsernährung von Alexej Nawalny. Das teilte das Team des inhaftierten Kreml-Kritikers am Montag über Twitter mit.

Alexej Nawalny wurde im Januar festgenommen und war zu zweieinhalb Jahren Haft im Straflager N2 in der Kleinstadt Pokrow, rund 200 Kilometer östlich von Moskau, verurteilt worden. Ende März war der 44-Jährige aus Protest gegen seine Haftbedingungen in den Hungerstreik getreten. Seitdem hat er nach Angaben seines Teams bereits acht Kilogramm abgenommen. Sein Gesundheitszustand habe sich weiter verschlechtert, berichteten Nawalnys Unterstützer. Er habe Schmerzen im Rücken und Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, werde jedoch nicht medizinisch versorgt.

Kreml-Kritiker Nawalny überlebte Anschlag mit Nervengift

Nawalny, ein scharfer Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin, war im vergangenen Jahr vergiftet worden und hatte den Anschlag den Anschlag mit dem Nervengift aus der Nowitschok-Gruppe überlebt. Er war monatelang in der Charité in Berlin behandelt worden, entschied sich nach seiner Genesung aber zu einer Rückkehr nach Russland.

Nach seiner Ankunft wurde Alexej Nawalny wegen angeblicher Verstöße gegen seine Bewährungsauflagen verurteilt. Die Entscheidung der Richter wurde international scharf kritisiert, in Russland kam es zu Massenprotesten. (uf mit dpa)

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