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Rund 156.000 Soldaten beteiligten sich an Operation "Overlord"

Fakten zur Landung der Alliierten in der NormandieDie Invasion der Alliierten in der Normandie gilt als größte Landungsoperation der Militärgeschichte. Einige Fakten zum D-Day am 6. Juni 1944.

Die Invasion der Alliierten in der Normandie gilt als größte Landungsoperation der Militärgeschichte. Einige Fakten zum D-Day am 6. Juni 1944.

"Tag der Entscheidung" oder "Tag der Tage"

D-Day ist die alliierte Bezeichnung für den Beginn einer größeren militärischen Operation mit genau geplantem Ablauf. Das D wird in einigen Quellen als "Decision", in anderen aber auch als "Day" übersetzt. D-Day heißt also "Tag der Entscheidung" oder "Tag der Tage". Der Begriff wurde schon vor der Invasion in der Normandie verwendet, bekannt wurde er aber erst am 6. Juni 1944.

Decknamen

Deckname der Operation war "Overlord". Auch die Landungsstrände erhielten militärische Tarnbezeichnungen: Utah, Omaha, Gold, Sword und Juno.

14 Nationen beteiligt

Am D-Day landeten insgesamt 155.892 alliierte Soldaten an den fünf Stränden der Normandie. Das Gros stellten Amerikaner (57.500 Soldaten und 13.000 Fallschirmjäger) und Briten (53.815 Soldaten, 10.000 Fallschirmjäger). Aus Kanada kamen 10.000 Mann, aus Polen 21.400. Insgesamt waren 14 Nationen an der Operation "Overlord" beteiligt. Auch Frankreich, Belgien, Norwegen, die Niederlande, Luxemburg, Griechenland, Tschechien, die Slowakei, Neuseeland und Australien stellten Soldaten. Bei den Kämpfen starben nach Angaben der historischen Abteilung des Mémorials von Caen 8.453 Alliierte.

177 Franzosen landeten am 6. Juni

177 Franzosen beteiligten sich an der Landung. Das so genannte Kommando Kieffer, das einer britischen Einheit angegliedert war, eroberte am 6. Juni das Kasino von Ouistreham, das die Deutschen zu einem Bunker umgebaut hatten. Zehn Franzosen starben. Die elf heute noch lebenden Soldaten werden am 6. Juni 2004 zu Rittern der Ehrenlegion geschlagen. Am 1. August 1944 landete die 16.000 Mann starke Division des französischen Generals Leclerc, die zur 3. US-Armee gehörte, in Utah Beach. Am 25. August befreite Leclerc Paris.

1.200 Kriegsschiffe und 4.200 Landungsboote

Am D-Day kamen fast 4.200 Landungsboote und rund 1.200 Kriegsschiffe zum Einsatz. In den ersten sieben Tagen nach Beginn der Invasion landeten 326.000 Soldaten, 54.000 Fahrzeuge und mehr als 100.000 Tonnen Kriegsmaterial in der Normandie. Ende August standen bereits über zwei Millionen alliierte Soldaten in Frankreich. (ap)

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