Präsidenten-Wahl im Iran

Ruhani schlägt gemäßigte Töne an

Nach seiner Wahl zum neuen iranischen Präsidenten stellt der Geistliche Hasan Ruhani einen moderateren Ton in der Außenpolitik in Aussicht. Sein Wahlsieg sei auch ein Sieg der Mäßigung über den Extremismus, sagt Ruhani.

Der künftige iranische Präsident Hassan Ruhani hat einen moderateren Ton in der Außenpolitik in Aussicht gestellt. Sein Wahlsieg sei auch ein Sieg der Mäßigung über den Extremismus, sagte Ruhani in der Nacht auf Sonntag. Es gebe somit auch eine neue Chance in den internationalen Beziehungen für diejenigen, die Demokratie, Zusammenarbeit und freie Verhandlungen wirklich respektierten.

Der als moderat geltende Geistliche hatte sich bei der Präsidentenwahl am Samstag überraschend gegen die konservativen Favoriten durchgesetzt. Der 64-Jährige wird im August Nachfolger von Mahmud Ahmadinedschad, der nach zwei Amtszeiten bei der Wahl nicht mehr antreten durfte und in der Außenpolitik häufig einen aggressiven Ton anschlug.

Iran wird vorgeworfen, nach Atomwaffen zu streben. Auch die Unterstützung für den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad wird international gegeißelt. Zudem gilt der Erzfeind Israels als enger Verbündeter der Islamisten-Gruppen Hisbollah und Hamas. (Reuters)

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