IRAK

Rotes Kreuz verkleinert Mitarbeiterstab in Bagdad

Washington/Bagdad · 29. Oktober · ap/dpa · Das Internationale Rote Kreuz (IKRK) wird die Zahl seiner internationalen Mitarbeiter in Irak verringern, trotz

Washington/Bagdad · 29. Oktober · ap/dpa · Das Internationale Rote Kreuz (IKRK) wird die Zahl seiner internationalen Mitarbeiter in Irak verringern, trotz des jüngsten Anschlags auf seine Zentrale in Bagdad aber in dem Land präsent bleiben. Das IKRK bleibe der Hilfe für das irakische Volk verpflichtet, sagte Direktor Pierre Krähenbühl am Mittwoch in Genf.

Bei Angriffen auf die Besatzungsstreitkräfte in Irak sind zwei US-Soldaten getötet und sieben Ukrainer verletzt worden. Ein US-Panzer wurde nördlich von Bagdad von einem Sprengsatz getroffen, erklärten die US-Streitkräfte am Mittwoch. Ein dritter Soldat sei verletzt und in ein Krankenhaus nach Deutschland gebracht worden. Die ukrainischen Soldaten wurden nordwestlich ihres Stützpunktes in Kut angegriffen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kiew mit. Angesichts der Gewalteskalation in Irak wollen die USA ihre Sicherheitspolitik "anpassen", wie US-Präsident George W. Bush in Washington sagte. So sollten mehr Straßenabsperrungen und Fahrzeugkontrollen durchgeführt werden. Bush kündigte im Weißen Haus weiter an, an den Grenzen Iraks würden die Truppen verstärkt, um das Eindringen von Terroristen aus den Nachbarländern zu verhindern.

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