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Ein Mann wandert in den Bergen. Altersteilzeit erleichtert vielen den Übergang vom Arbeitsleben in die Rente.
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Altersteilzeit erleichtert vielen den Übergang vom Arbeitsleben in die Rente.

Rente in Deutschland

„Asoziale“ Rentenpläne der CDU: Höhere Abschläge bei vorzeitigem Ruhestand

Die CDU soll mehr Rente für diejenigen planen, die länger arbeiten. Kritik kommt von der Linken.

Berlin – Einem Medienbericht zufolge plant die CDU eine Rentenreform, die höhere Abschläge beim vorzeitigen Gang in den Ruhestand vorsieht. Wer dagegen über das derzeitige Renteneintrittsalter von 67 Jahren hinaus arbeite, solle mehr Rente bekommen, berichtete die Bild-Zeitung am Dienstag aus dem Entwurf für das von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) geplante Wahlprogramm.

Erleichterungen soll es demnach für Pflegende geben. Geringverdienende sollen durch eine Betriebsrente besser gestellt werden.

Rente in Deutschland: CDU-Plan – Betriebsrente für Geringverdiener

Außerdem sollen Firmenchefs dem Bericht zufolge Geringverdienenden eine Betriebsrente anbieten müssen. Deren Beiträge sollen Firma, Arbeitnehmer und der Staat zahlen. Menschen, die Angehörige pflegen, sollen demnach auch nach Rentenbeginn problemlos ihre Bezüge erhöhen können, berichtete die Zeitung weiter aus dem Programmentwurf. Bislang mussten sie erst kompliziert eine Teilrente beantragen.

Beim Verkauf von Wertpapieren nach mindestens zehn Jahren sollen bis zu 50.000 Euro steuerfrei sein, heißt es weiter unter Berufung auf den CDU-Entwurf. Zugleich solle die Verdienstgrenze bei Minijobs von 450 Euro auf 550 Euro im Monat ansteigen. Um besser privat vorsorgen zu können, soll unter anderem der steuerfreie Pauschbetrag für Arbeitnehmer von 1000 auf 1250 Euro pro Jahr steigen.

Linke üben scharfe Kritik an CDU-Rentenplänen

Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent solle künftig erst deutlich später als bisher greifen. Aktuell gilt er ab 57. 919 Euro Bruttoeinkommen im Jahr.

Die Linkspartei übt scharfe Kritik an den Rentenplänen. „Laschets Rentenreform sorgt dafür, dass Menschen in schweren Berufen noch weniger Rente bekommen“, erklärte Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow. „Die Krankenpflegerin, die mit 60 einen kaputten Rücken hat und nicht mehr kann, bekommt höhere Rentenabschläge“, kritisierte sie. „Der Personalchef, der sein Leben am Schreibtisch verbracht hat, kann länger arbeiten für mehr Rente.“ Das sei „nicht gerecht, sondern asozial“. (ktho/AFP)

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