Mehrheit

Rennen um den Senat noch offen

  • Fabian Scheuermann
    vonFabian Scheuermann
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Die Kammer hätte großen Einfluss auf die Politik des nächsten Präsidenten.

Eine Mehrheit im Senat würde einem möglichen Präsidenten Biden das Regieren erheblich vereinfachen. Zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe war noch unklar, welche Partei die Mehrheit in der Kammer erringt.

Bei vier Senatssitzen – in North Carolina, Alaska und zweien in Georgia – standen noch keine Sieger:innen fest.

Ohne diese Sitze steht es im Senat 48 zu 48. Gehen zwei Sitze an jede Partei, gäbe es dort einen Patt. In diesem Fall gilt der oder die Vizepräsident:in als Zünglein an der Waage. Das heißt: Gewinnt Biden, benötigt seine Partei für die Führung im Senat noch zwei Sitze.

In North Carolina lag am Freitag der Republikaner Thom Tillis vorne.

In Georgia gehen beide Abstimmungen in Stichwahlen, wenn niemand 50 Prozent der Stimmen erhält – das war am Freitag knapp der Fall.

In Alaska twitterte derweil der demokratische Senatskandidat, Al Gross, dass er zuversichtlich sei, das Rennen gegen den republikanischen Amtsinhaber Dan Sullivan zu gewinnen. Zwar führte Sullivan am Freitag noch deutlich – doch zu diesem Zeitpunkt war in dem Staat noch keine einzige per Brief eingegangene Stimme gezählt worden.

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