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Annette Vilhelmsen verkündet in Kopenhagen ihren Rücktritt als Vorsitzende der Sozialistischen Volkspartei und den Rückzug der Partei aus der Regierungskoalition.

Sozialisten ziehen sich zurück

Regierungskrise in Dänemark

Ein Streit über den Verkauf von Anteilen am größten Energieversorger des Landes stürzt die dänische Regierung in die Krise: Die Sozialisten verlassen das linke Regierungsbündnis, das ohne eigene Mehrheit im Parlamant regiert.

Ein Streit über den Verkauf von Anteilen am größten Energieversorger des Landes hat die dänische Regierung in eine Krise gestürzt. Die Sozialistische Volkspartei (DF) zog sich am Donnerstag aus der Regierung zurück. Die Parteivorsitzende Annette Vilhelmsen sagte in einer Pressekonferenz, sie werde ihren Posten an der Spitze der Sozialisten zur Verfügung stellen.

Dänemark wird von einer Minderheitsregierung aus Sozialdemokraten, Sozialistischer Volkspartei und Sozialliberalen geführt. Der Streit um den Verkauf der Anteile am Energieunternehmen Dong Energy ist seit Wochen Gegenstand der politischen Debatte. Der dänische Staat besitzt rund 76 Prozent des Unternehmens und will 19 Prozent seiner Aktien an die Investmentbank Goldman Sachs verkaufen. (dpa)

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