Gesundheitspolitik

CDU redet Streit mit CSU klein

Berlin. Die CDU bemüht sich, die jüngsten Differenzen mit der CSU über die Gesundheitspolitik herunterzureden. Ein Gespräch mit der Schwesterpartei habe eine

Berlin. Die CDU bemüht sich, die jüngsten Differenzen mit der CSU über die Gesundheitspolitik herunterzureden. Ein Gespräch mit der Schwesterpartei habe eine "unmissverständliche Einigung" erbracht, verkündete CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla am Montag. Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder hatte zuvor Kritik am Gesundheitsfonds geübt. Er verlangte - assistiert von CSU-Chef Horst Seehofer - sogar die Abschaffung des seit Jahresbeginn geltenden Geldverteilsystems.

Als Argumentationshilfe dient der CSU der aktuelle Streit um die Ärztehonorare, der jedoch wenig mit dem Fonds zu tun hat. Wenn der Konflikt um die Ärzte-Vergütung gelöst sei, stehe der Gesundheitsfonds "nicht zur Disposition", sagte Pofalla. Von Seehofer klang das schon wieder anders: Der Fonds werde "umso stärker infrage gestellt, je länger die Ungerechtigkeiten mit der Honorierung andauerten", sagte er dem Bonner General-Anzeiger. Krankenkassen und Ärztevertretern gelang es am Montag nicht, den Honorar-Streit beizulegen. Sie vertagten sich auf den 20. April. mbe

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