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AfD-Fraktionschefin Alice Weidel zieht über die Fridays-Bewegung her.
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AfD-Fraktionschefin Alice Weidel zieht über die Fridays-Bewegung her.

Rechte Hetze

Weidel nennt Klima-Demos beängstigend

  • Jan Sternberg
    VonJan Sternberg
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Rechte Hetze: AfD-Fraktionschefin Alice Weidel zieht in ihrer Rede im Neurechten-Institut von Götz Kubitschek über die Fridays-Bewegung her.

Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alice Weidel, hat die Massendemonstrationen von Fridays for Future und Greta Thunberg als „beängstigend“ bezeichnet. In ihrer Rede vor dem neurechten „Institut für Staatspolitik“ in Schnellroda sagte sie: „Ich habe die Videos gesehen von Fridays for Future vor dem Brandenburger Tor. Das ist wirklich unglaublich, diese Kampagnenfähigkeit, was da auf uns zurollt!“

Weidel fuhr in scharfem Ton fort: „Die Power dieser kumulierten Dummheit ist beängstigend.“ Die AfD-Frontfrau kritisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür, dass sie sich bei der Vorstellung des Klimapakets auf die schwedische Aktivistin Greta Thunberg bezogen habe. Das Klimapaket selbst geißelte Weidel als „Abwicklung der Bundesrepublik Deutschland als Wirtschaftsstandort“.

Auch AfD-Parteichef Gauland übt scharfe Kritik an Greta Thunberg und den Klimaschutzmaßnahmen.

Die Rede im Institut des neurechten Verlegers Götz Kubitschek hielt Weidel am vergangenen Freitag hinter geschlossenen Türen einer „Sommerakademie“ vor geladenen Gästen, darunter auch Kadern der „Identitären Bewegung“. Die Rede ist jetzt online verfügbar.

Der Kommentar: Alice Weidel definiert Propaganda anhand von Kinderfernsehen

Weidels Ziel war anscheinend, im rechten Aktivisten-Milieu um Unterstützung für einen parlamentarischen Kurs der AfD zu werben und vor allzu radikalen Äußerungen zu warnen. „Die Herausforderung ist, nach den Regeln zu spielen, um sich nicht zu diskreditieren“, sagte sie. „Krawall schlagen führt zu nichts.“ Sie warnte auch: „Wer das System abschaffen will, ist in einer Parlamentspartei fehl am Platze.“

Weidel hatte ihren Auftritt in Schnellroda öffentlich verteidigt. Das „Institut für Staatspolitik“ sei „eine wichtige Vorfeldorganisation für die AfD“. 

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