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Joe Biden und Wladimir Putin bei einem Treffen im Jahr 2011 (Archivbild).
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Joe Biden und Wladimir Putin bei einem Treffen im Jahr 2011 (Archivbild).

Russland

Putin sagt Gipfeltreffen mit US-Präsident Biden zu

  • Sonja Thomaser
    vonSonja Thomaser
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat einem Gipfeltreffen mit seinem US-Kollegen Joe Biden nach langem Zögern zugestimmt.

Moskau – Das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Staatschef Wladimir Putin wird am 16. Juni in Genf stattfinden. Die Präsidenten würden in der Schweiz über alle „dringlichen Themen“ sprechen, erklärte das Weiße Haus am Dienstag. Die USA wollten wieder „Vorhersagbarkeit und Stabilität“ in den Beziehungen zu Russland herstellen.

Ziel sei die Entwicklung der russisch-amerikanischen Beziehungen, hieß es in der Mitteilung des Kreml. Erörtert werden sollten auch internationale Fragen, darunter der Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Lösung regionaler Konflikte. Bei den Gesprächen solle es auch um die Rüstungskontrolle und die strategische Stabilität in der Welt gehen. Eine Tagesordnung stehe aber noch nicht, hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow zuvor gesagt.

USA und Russland: Eine schwierige Beziehung

Biden, der im Juni nach Europa reisen wird, hatte Putin im April ein Gipfeltreffen in einem Drittstaat vorgeschlagen. Das Verhältnis zwischen Washington und Moskau ist höchst belastet. Der US-Präsident hatte nach seinem Amtsantritt nach der Präsidentschaftswahl 2020 den Ton gegenüber Moskau deutlich verschärft. Mitte März antwortete er in einem Fernsehinterview auf die Frage, ob er Putin für einen „Mörder“ halte, mit „Das tue ich.“

Die USA werfen Russland unter anderem Einmischungen in ihre Wahlen und einen großangelegten Hackerangriff im vergangenen Jahr vor. Scharfe Kritik wird in Washington auch an Russlands Rolle im Ukraine-Konflikt und am Vorgehen gegen den inhaftierten Oppositionspolitiker Alexej Nawalny laut. Mitte April verwiesen die USA zehn russische Diplomaten des Landes und verhängten neue Sanktionen gegen Russland. Die Regierung in Moskau wies als Reaktion darauf zehn US-Diplomaten aus.

Beide Seiten haben aber auch ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. Vergangene Woche trafen sich US-Außenminister Antony Blinken und sein russischer Kollege Sergej Lawrow erstmals in der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Beide Seiten sprachen anschließend von einem „konstruktiven“ Treffen.

Biden wird im Juni bei seiner ersten Auslandsreise als Präsident Europa besuchen. Er wird zunächst am G7-Gipfel in der britischen Region Cornwall vom 11. bis 13. Juni teilnehmen. Biden reist dann nach Brüssel weiter und nimmt dort am Nato-Gipfel vom 14. Juni und an einem EU-USA-Gipfel teil. (Sonja Thomaser mit dpa/afp)

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