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Festnahme von Kreml in Moskau (Archivbild). Im Fernen Osten Russlands sind tausende Menschen gegen die die Krisen-Politik des Kremls auf die Straße gegangen.
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Festnahme von Kreml in Moskau (Archivbild). Im Fernen Osten Russlands sind tausende Menschen gegen die die Krisen-Politik des Kremls auf die Straße gegangen.

Russische Opposition

Protestkundgebungen gegen Politik des Kreml

Im Fernen Osten Russlands sind am Samstag tausende Menschen gegen die die Krisen-Politik des Kremls auf die Straße gegangen.

Moskau. Im Fernen Osten Russlands sind am Samstag tausende Menschen gegen die die Krisen-Politik des Kremls auf die Straße gegangen. Die Proteste bildeten den Auftakt zu landesweiten Demonstrationen und Kundgebungen.

In den Städten Wladiwostok und Chabarowsk beteiligten sich insgesamt etwa 5000 Menschen, wie der Radiosender "Echo Moskwy" berichtete.

Die russische Bevölkerung leidet zunehmend unter steigenden Preisen, der Rubelabwertung sowie unter Arbeitslosigkeit. Der Preisverfall für Energieträger auf den Weltmärkten sowie die Konjunkturflaute lassen nach Angaben der Regierung die Staatseinnahmen im laufenden Jahr um etwa 40 Prozent schrumpfen. In den östlichen Regionen protestieren die Menschen zudem gegen die erhöhten Einfuhrzölle für Importautos, mit denen die marode russische Autoindustrie geschützt werden soll. Millionen Autofahrer im asiatischen Teil Russlands bevorzugen Gebrauchtwagen aus Japan und Korea.

Im Tagesverlauf will die Opposition auch in der Hauptstadt Moskau auf verschiedenen Protestkundgebungen einen Machtwechsel fordern. Insgesamt sind in Moskau sind etwa 20 Kundgebungen unterschiedlicher Gruppierungen angekündigt. Zu den Forderungen gehört auch eine schnelle Aufklärung des Doppelmords an dem Menschenrechts-Anwalt Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastassija Baburowa Mitte Januar in Moskau.

In Moskau werden 5000 Polizisten im Einsatz sein. Die Kremlpartei Geeintes Russland hat ihre Mitglieder für Samstag ebenfalls zu Kundgebungen aufgerufen. Sie sollen ihre Solidarität mit dem Kreml bekunden. (dpa)

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