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USA

Protest gegen Krieg vor Parteitag der Demokraten

Boston · 26. Juli · ap · Vor dem Wahlparteitag der US-Demokraten haben in Boston am Sonntagabend (Ortszeit) rund 3000 Demonstranten gegen den Irak-Krieg

Boston · 26. Juli · ap · Vor dem Wahlparteitag der US-Demokraten haben in Boston am Sonntagabend (Ortszeit) rund 3000 Demonstranten gegen den Irak-Krieg protestiert. "Bringt die Truppen nach Hause", war auf zahlreichen Plakaten zu lesen. Die Demonstranten marschierten am Fleet-Center vorbei, wo am Montag der viertägige Nominierungsparteitag der Demokraten begann. Dabei soll Senator John Kerry offiziell zum Herausforderer von Präsident George W. Bush für die Präsidentenwahl am 2. November gekürt werden. Einzelne Demonstranten warfen Kerry vor, dass auch er die US-Soldaten nicht aus Irak abziehen wolle. Gleichzeitig protestierten rund 1000 Abtreibungsgegner gegen den Demokraten, der ein Abtreibungsverbot ablehnt.

Wahlkampf tritt in heiße Phase

Mit dem Nominierungsparteitag tritt der Präsidentschaftswahlkampf in die heiße Phase. Die 4350 Delegierten, die am Montag in Boston erwartet wurden, wollen Kerry am Mittwochabend (Ortszeit) küren. Am ersten Tag richtete sich das Hauptaugenmerk auf Bushs Vorgänger Bill Clinton, dessen Rede zur besten Sendezeit angesetzt war. Zuvor wies Clinton Vermutungen zurück, er könnte Kerry in den Schatten stellen. "Ich halte eine Ansprache und verschwinde dann aus der Stadt", sagte der Expräsident, dessen Auftritt von seiner Frau Hillary Clinton angekündigt werden sollte.

Vor Clinton stand mit Jimmy Carter ein weiterer Expräsident auf der Rednerliste, auf der sich auch Al Gore fand. Gore unterlag bei der Wahl vor vier Jahren George W. Bush. Kerry selbst wird erst zum Abschluss der viertägigen Veranstaltung am Donnerstag zu den Delegierten sprechen. Er hielt sich am Montag zu Wahlkampfkundgebungen in Florida auf.

Dossier: Der Kampf ums Weiße Haus

Dossier: Irak nach dem Krieg

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