Lieferschwierigkeiten

Praxisärzte sehen keine akuten Medikamentenengpässe

Bei einigen Medikamenten, die momentan schwer lieferbar sind, gibt es schon länger Engpässe.

Die Praxisärzte sehen im Moment keine Anzeichen für größere Medikamentenengpässe wegen der Corona-Krise in Deutschland. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) verwies am Mittwoch darauf, dass es bei bestimmten Substanzen, wie dem Narkosemittel Propofol auch schon früher Lieferprobleme gegeben habe. 

Der stellvertretende KBV-Chef Stephan Hofmeister sagte bei einer online übertragenen Pressekonferenz, das Problem der Arzneimittelknappheit in einigen Sektoren sei eine Herausforderung, die schon vor Corona da gewesen sei. „Wir haben jetzt keine Indizien, dass sich das im Moment akut verschärft.“

Hofmeister verwies darauf, dass China jetzt „2wieder an den Start“ gehe, wo viele der Rohprodukte für Arzneimittel herkämen. Man vermute, dass sich dadurch die Lage eher entspannen dürfte. Intensivmediziner hatten von Engpässen und enormen Preisanstiegen bei Propofol berichtet. Knapp seien auch verschiedene Antibiotika, die bei Infektionen eingesetzt werden müssen. (dpa)

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