+
Liebt die Lust: Ihre Filme "sollen schon anmachen, aber da soll auch was rüberkommen", sagt Petra Joy, hier im Jahr 2008.

Feministische Erotikfilme

Pornos mit Mehrwert

  • schließen

Petra Joy spielt in ihren Erotikfilmen mit der Lust der Frau ? und verweigert sich so den Klischees und Mechanismen der Sexindustrie. Sagt sie.

Sie hat es gern freundschaftlich, familiär. Und auch beim Dreh will sie es behaglich. „Ich würde meine Darsteller nie über eine Agentur buchen. Denn die drehen jeden Tag, nur für Geld.“ Was aller Heimeligkeit und der Familiarität abträglich ist. Solche Darsteller fragen: „Wie lange dauert die Szene?“ Solche Darsteller sagen: „Ich bin dann heute Abend mal weg, ich habe noch anderswo einen Dreh.“ Mit solchen Darstellern, mit deren ‚professioneller Einstellung‘, im ihr schlimmst denkbaren Sinne, kann Petra Joy nicht. Sie sagt, sie braucht Zeit. Authentizität. Die Leidenschaft, die Orgasmen vor ihrer Kamera, das alles soll, es muss echt sein. Wirklicher, lustvoller Sex. Zwischen wahrhaftigen Menschen. Sex, wie ihn Frauen gerne hätten. Wenigstens: schon mal gern sehen. „Ganz organisch.“ Das ist Petra Joys Wort. Für ihre Filme. Das Leben. Die Welt. Wenn alles läuft, wie es laufen sollte. Wenn „wieder mal alles passt. Total.“

Sie will nicht einfach nur Pornofilm-Regisseurin sein. Vielleicht: überhaupt nicht Pornofilm-Regisseurin sein. Viele Porno-Regisseure, sagt sie, drehen drei Szenen am Tag. Die haben keine Zeit. Nicht für Entspannung, Kreativität, Spontaneität. Nicht für die Darsteller. Sie hat genug „Making-ofs“ gesehen. „Da wird gleich klar, wie ruppig mit den Menschen umgegangen wird.“ Nicht nur mit den Frauen. „Männer werden da auf den Schwanz reduziert, du wirst nicht bezahlt, wenn du keinen Ständer hast.“ Regisseure, die so arbeiten, gingen davon aus: „Ich bezahle dich, also bist du für den Tag meins. Ich miete dein Fleisch und mache damit, was ich will.“ So wolle und könne sie niemals mit den Akteuren umgehen. Sie will mehr. Bestenfalls: ein Erlebnis. „Eins, von dem wir alle gemeinsam sagen: Da schaue ich gern drauf zurück!“ Und ich frage mich kurzfristig, wo ich mich verkaufter fühlte: an einen Regisseur, der mich einen Arbeitstag lang auf mein Fleisch reduziert. Oder an eine Regisseurin, die dazu auch noch mich, meine Seele, wenigstens meine Freundschaft will.

Wir sitzen uns gegenüber, auf einer Restaurant-Terrasse im britischen Seebad Brighton, vegetarisch, auf ihren Wunsch. Frau Joy trägt Tank-Top, schwarz über brauner Haut, das blonde Haar zu einem Pferdeschwanz zurückgezurrt. Glatt, streng, geordnet. Sie lehnt sich in ihrem Stuhl zurück und hält das Gesicht in die Septembersonne. „Ich sage immer: Ich bin nicht Teil der Porno-Industrie. Ich bin freischaffende Filmemacherin.“ Und ihre Pornos seien eben keine Pornos. Sondern „Erotikfilme“ aus weiblicher, möglicherweise gar „feministischer Sicht“.

Frau Joy erklärt es so: „Die sollen schon anmachen, aber da soll auch was rüberkommen.“ Hauptsächlich wohl: dass auch Frauen Spaß am Sex haben sollen. Nicht nur dazu „dienen“, dem Mann Spaß zu bringen. Von dieser Botschaft abgesehen, agieren Petra Joys Darsteller in der für Sexfilm-Akteure üblichen Weise. Sie kommen ratzfatz zur Sache. Meist wortlos. „Das sind ja keine professionellen Schauspieler. Wenn die noch Dialoge sprechen sollen, wird das schnell peinlich.“

Acht solcher botschaftsträchtigen Anmach-Filme hat sie bislang gemacht. „Sexual Sushi“ war vor zehn Jahren der erste, „Aphrodisiacs“ ist der letzte. Für den Augenblick. Und wer weiß, vielleicht ja auch überhaupt. Sie schließt das nicht aus.

Petra Joy ist 53. Sie wurde in Kempten geboren. Studierte in Köln Geschichte. Zum Filmen kam sie über einen Wochenendkurs während des Studiums. Dass sie sich darauf gleich zutraute, einen Film zu machen, sagt sie, verdanke sie in erster Linie ihrem Glauben daran, dass sie tatsächlich in der Lage sei, einen Film zu machen. Und ihren Eltern, dem Vater vor allem, der sie im Glauben an sich selbst immer stärkte. „Mir wurde nie gesagt, du bist dumm. Mir hat niemand gesagt, als Mädchen musst du vor der Kamera stehen.“ Die Eltern schenkten ihr mit sechs eine Pocket-Kamera, mit zwölf die erste Spiegelreflex. Sie richteten ihr eine Dunkelkammer ein, darin verbrachte sie als Teenager ihre Abende und die Wochenenden, veröffentlichte ihre Fotografien in Magazinen. Für diese Jugend, sagt sie, ist sie den Eltern dankbar. Dafür, dass die Eltern sie und die Schwester ermutigten, sich auszuleben. Den eigenen Weg zu finden. „Mein Vater sagte immer: ‚Folge deinem Stern‘.“ Diesen Stern hat sie sich auf die linke Schulter tätowieren lassen. Mit Anfang zwanzig führte er sie nach London. Zehn Jahre darauf nach Brighton.

Hier lebt sie. Hier dreht sie. Oftmals in ihrer Wohnung. Im eigenen Schlafzimmer. Mit Darstellern, die sie immer wieder mal aus dem Freundeskreis rekrutiert. Das mag ihrem Bedürfnis nach Authentizität und nach Heimeligkeit geschuldet sein. Ihrem Glauben daran, dass die eine die andere bedingt. Oder der Not, auch die Kosten in einem familiären Rahmen zu halten. Wie anders, wenn überhaupt, drehte man gegen die Billigporno-Massenproduktion aus Europas Osten an?

Ihren Erstling, „Sexual Sushi“, filmte Joy in ihrem Heim, ohne Zweitkamera, ohne Make-up, ohne Catering. Mit einem Freundespaar, das die Regisseurin übers Wochenende in Brighton besuchen kam.

„Und der Vorschlag, sie beim Sex zu filmen, kam von dir? Oder von ihnen?“

„Beides“, sagt sie. „Das passt einfach immer total.“

Beispielsweise mit Sasha Rouge. „Das ist die Frau auf dem Cover von ‚S/he Comes‘.“ Rouge lehrt Feminismus an der Uni in Montreal, kam nach Brighton, um einen Lehrjob zu machen, hatte Schwarzkopien von Joy-Filmen im Gepäck, dachte: „Wow, die Frau lebt doch hier, die sollte ich mal kontakten.“ Wie es der Zufall wollte, drehte die Regisseurin gerade. Und es passte. Total. Erst mit Rouge hinter der Kamera, als Assistentin. Später, als ihr Freund nachgereist war, davor. Einmal. Zweimal. „Das war unheimlich toll.“ Bevor Rouge zurückreiste nach Montreal, sagte sie zu Joy: „Du, ich würde gern noch ein drittes Mal mit dir drehen. Das wäre ein super Abschluss meiner Brighton-Zeit.“ Und so geschah’s. Andere Leute wären zum Abschied vielleicht gern noch einmal mit den Freunden Pizzaessen gegangen. Frau Rouge vögelte vor Frau Joys laufender Kamera.

War das schon die sexuelle Befreiung? Bedeutet es, wir sind frei, weil wir hier auf der Restaurant-Terrasse über veganen Tapas von Titten, Schwänzen, vom Lecken, Ficken und Blasen sprechen?

Am Flughafen, auf der Herreise, hatte ich mich zu meiner eigenen Überraschung plötzlich gesorgt. Ich hatte vier DVDs mit Joy-Filmen im Handgepäck. Ich hatte sie mir als Vorbereitung zu Hause ansehen wollen, leider kamen sie erst am Vortag an. Und nach dem ersten Viertel des ersten Films wusste ich ehrlich nicht, ob ich in der Lage wäre, noch eben schnell fünf Stunden Porno am Stück zu gucken. Oder: fünf Stunden Porno überhaupt. „Feministische Sichtweise“ hin oder her, es waren eine Menge Geschlechtsteile. Jetzt, mit den Filmen zur späteren Ansicht beladen, stellte ich mir vor, wie der Rucksack hinter der Röntgenmaschine der Sicherheitskontrolle auf das falsche Band weitergeleitet würde. Auf das Band für die handverlesene Sonderkontrolle. Wie ein Kontrolleur mit Plastikhandschuhen Stück für Stück den Inhalt herausholte. Unterwäsche, Schlafanzug, vier DVDs mit nackten, sich räkelnden, stumm stöhnenden Menschen auf dem Cover. Was sollte man dazu Erklärendes sagen? Dass ich Porno „beruflich“ schaue? Dass es keine Porno-Pornos, sondern „ansprechende, lustvolle Werke mit Botschaft“ sind? Kurzfristig überlegte ich, die Filme im Schließfach zu lassen und mich, statt öffentlich für meinen Rucksackinhalt, lieber heimlich für meine Feigheit zu schämen. Dafür, dass ich ein Teil bin des bestehenden „sexuellen Problems“. Aber natürlich war das unmöglich und ich heilfroh, als ich mein Gepäck ungeprüft entgegennahm.

Petra Joy fragt: „Hast du schon diese tolle Doku gesehen, ‚Rocco‘?“ Über den italienischen Pornostar, Regisseur und Produzenten Rocco Siffredi. „Der wurde ja berühmt durch seinen Monsterschwanz und ‚gemeinen Sex‘“. Also dafür, dass er die Frauen in seinen Filmen schlägt. Bespuckt. An den Haaren reißt. Seine berüchtigtste Szene sei die, in der er eine Frau von hinten nimmt und ihr derweil den Kopf in die Kloschüssel drückt. Es ist die Art von Porno, gegen die Joy ihre eigenen Filme setzen will. „Aber diese Doku ist ein sehr sensibles Porträt von ihm“, sagt sie. „Man sieht, er hat zwar dieses Bild von sich geschaffen, aber er ist kein schlechter Mensch.“ Er gehe vor und nach dem Sex mit den Frauen sehr respektvoll um. Er baue eine Beziehung zu ihnen auf. Statt einfach loszurammeln, wie es an solchen Sets sonst üblich sei.

Sie selbst verzichte auf Einstellungen von Männern, die den Frauen ins Gesicht spritzen und auf „extreme anale Szenen“. Weil es Frauen gibt, die das als demütigend empfinden könnten. Darauf, sagt sie, können sich ihre Darstellerinnen verlassen. Auch noch beim Dreh. Die Frauen haben ihr erzählt, dass auf anderen Porno-Sets diesbezüglich „immer eins von zwei Dingen passiert“: „Entweder wird ihnen gesagt, ‚Du kriegt mehr Kohle, nun mach mal‘. Oder dem Darsteller: ‚Ramm’s einfach rein!‘“ In der Annahme, dass die Frau vor laufender Kamera keine Widerrede wagt. Oft geht diese Rechnung auf.

„Ist das nicht Vergewaltigung?“ Es ist keine Frage. „Natürlich“, sagt Joy. Aber, eben. „Es gilt ja noch immer der Grundsatz, dass beispielsweise eine Prostituierte nicht vergewaltigt werden kann.“ Es wird ja noch immer die Frage nach der Kürze des Rockes einer Vergewaltigten gestellt. Wenn nicht vor Gericht, dann an den Kaffeetischen. In einer Gesellschaft, die an die Richtigkeit solcher Fragen und die Relevanz ihrer Antworten glaubt, welchen Sinn ergibt es da für eine Pornodarstellerin, zu klagen? Weil sie zwar zugestimmt hat, mit einem oder gleich mehreren Männern öffentlich Sex zu haben. Aber doch bitte nicht von hinten!

Petra Joy sagt, sie drehe ausschließlich mit Menschen, die reflektieren können, was sie am gewöhnlichen Porno stört. Beispielsweise: dass es dort immer nur um den Mann geht und dass und wie er von den Frauen bedient und befriedigt wird. Wo bitte bleibt da die Frau? Im Film. Und im Leben. „Meine Darstellerinnen sind Frauen, die sagen: ‚Ich bin Feministin und will nicht bloß reden. Ich will was tun. Ich will zeigen, wie ich mir die Macht zurückhole und frei leben kann. Ich will meine Sexualität zeigen und mir von anderen Frauen dabei zusehen lassen.‘“ Joy hat sich im warmen Licht der Septembersonne in eine Art glückliche Rage geredet. Angesichts dieser Macht und der Freiheit, die sie mit sich bringe. Oder doch: mit sich bringen sollte.

Eine Datenanalyse der Video-Sharing-Webseite „Pornhub“ ergab, dass doppelt so viele Frauen wie Männer explizit nach „Hardcore“-Porno suchen. Und 90 Prozent mehr Frauen als Männer präferierten bei ihrer Suche nach Aufgeil-Filmen solche der Kategorie „Rauer Sex“. Der von Frauen meistverwendete Porno-Suchbegriff ist „lesbisch“. Der von den Männern „Teenager“. Und was die Praktiken angeht? Frauen tippen 900 Mal öfter den Begriff „Muschilecken“ in die Suchmaske als Männer. Das muss keinen wundern. Weniger noch, als dass diese Zahlen die hehre Annahme einer Frauenzeitschrift in ihrem Loblied auf den „feministischen Pornofilm“ widerlegen: „Frauen würden sich eben nie auf der Suche nach Porno durch das Internet klicken, nur um zu masturbieren!“ – „Was für ein Quatsch!“, ruft die Pornoregisseurin erbost. „Wozu dienen diese Filme denn sonst?“

Joys „art core“-Darstellerinnen sind und sehen aus wie gewöhnliche Frauen. Britisch bleich. Mit Pickeln auf den Hintern. Gepierct und/oder tätowiert. Der deutsche Filmverleih habe am Anfang gemault: „Tattoos und Piercings will das deutsche Publikum nicht sehen.“ Petra Joy lacht verärgert. „Ich habe denen gesagt, meine Darsteller wachsen doch nicht auf Bäumen! Die sind wie Goldstaub!“ Schwer und immer schwerer zu finden. Wer habe denn heute noch den Mut, das zu machen? Und zwar nicht als professionelle Porno-person, sondern als relativ gewöhnlicher Mensch. „Sexuelle Befreiung“ bedeute eben oft eine grundsätzliche „Befreiung von Konventionen“. Das mache es nahezu unmöglich Amateur-DarstellerInnen zu finden, „die 08/15 aussehen“. „Und ich caste nach Persönlichkeit, nicht nach Aussehen.“

„Damals, als es die Filme nur auf DVD gab, konnte man sich noch sagen: Ach, die Chance, dass das jemand in Montreal oder sonst wo, wo ich lebe, zu sehen kriegt, sind gering.“ Seit Internetzeiten ist es mit dieser Nonchalance vorbei. Seither schreiben Bewerber: „Ich muss aber eine Maske tragen!“ – „Geht nicht!“, ruft Petra Joy. „Gesichter sind bei mir doch das Wichtigste! Viel wichtiger als der Körper und die Genitalien!“ Oder einer verlangt: „Das darf aber nicht in Holland erscheinen!“

Joys Darstellerinnen selbst dürfen derzeit öffentlich nichts sagen. Weil sie keine professionellen Pornodarstellerinnen, sondern gewöhnliche Menschen sind. Mit gewöhnlichen Berufen, deren Ehrenkodex sich nicht mit ihrem persönlichen Beitrag zur sexuellen Befreiung verträgt. Manchmal vertragen diesen Beitrag auch einfach nur nicht der Chef und die Kollegen. „Als meine Freundin und Darstellerin Violetta Storm einer großen Zeitung ein Interview gab, fand der Chef das durch das Gerede im Büro heraus und stellte ihr ein Ultimatum: keinerlei Öffentlichkeitsarbeit mehr für den feministischen Porno. Oder er schmeißt sie raus.“ Natürlich sei das Diskriminierung. „Sie illustriert perfekt das riesige Stigma, das die Mitwirkung in Erotikfilmen auch weiterhin mit sich bringt.“ Vor allem: für die Nicht-Pornostars. Mit noch einem anderen, Nicht-Pornoleben. „Der Vorfall hat bei vielen Laien-Darstellern große Sorge ausgelöst.“

Überhaupt das verfluchte Internet. Das kostet Joy mehr als nur den Wagemut ihrer Darsteller. Das DVD-Geschäft ist so gut wie tot. Die rund 40 000 Euro, die so ein Film sie in seiner Entstehung kostet, holt sie mit dem Kopien-Verkauf nicht mehr rein. Sie hat ersatzweise einen Streaming-Service aufgebaut, Cinemajoy. Sie hofft, der läuft. Aber es lädt sich ja nicht nur jeder überall etwas kostenfrei in sein Schlafzimmer runter. Es laden auch einige aus ihrem Schlafzimmer kostenfrei hoch. Ach, die verfluchte Authentizität und Freiheit.

Vielleicht, sagt Petra Joy, ist es jetzt auch einfach mal gut. „Bei mir läuft ja alles immer Dekaden. Ganz organisch. Ich habe zehn Jahre in London gelebt, dann zehn Jahre in Brighton.“ Nach 13 Jahren als feministische Pornofilmmacherin hat sie sich als Regisseurin von der aktiven Produktion verabschiedet. „Ich genieße es sehr, neue RegisseurInnen als Mentorin zu unterstützen und deren Filme über Cinema Joy an ein weites Publikum zu bringen.“ Je mehr Stimmen es zum Thema gebe, desto besser. Sie selbst hat sich mit ihrem Kamerateam anderen Projekten zugewandt. Sie drehen jetzt Dokumentationen zu anderen Themen, die Petra Joy „unter den Nägeln brennen“. Der Tierschutz, nur zum Beispiel. Auch diese Arbeit, sagt sie, sei ein Liebesdienst, ohne kommerziellen Gewinn. „Ich gewinne, indem ich denen eine Stimme gebe, die keine haben.“

Sie leiht sie den Stimmlosen unter noch einem anderen Namen. Denn natürlich heißt sie auch nicht Petra Joy. Petra Joy gibt es nur als Pornofilmmacherin. Als Nicht-Pornofrau, im wahren Leben, ist sie (auch noch) eine andere. Wer, sagt sie, tue nichts zur Sache. Weder, was ihren Namen betrifft, noch ihr Privatleben. Schon gar nicht ihre Sexualität. „Ich schütze meine Privatsphäre auf das Heftigste! Ich bin ein sehr privater Mensch.“ Das ist verständlich. Es ist nur eben so, dass man sich, in der Theorie, Authentizität und die große sexuelle Befreiung anders vorstellt.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion